Cenarius

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Cenarius war der Hüter des Hains und Sohn von Malorne. Er war einer der mächtigsten Halbgötter auf Azeroth.

Image:IconNormal Neutral-Wappen.gif Cenarius
Titel: Herz des Landes
Geschlecht: Männlich
Volk: Halbgott
Zugehörigkeit: Wälder von Kalimdor
Beruf: Herr des Waldes, Erzdruide, Verteidiger des Smaragdgrünen Traums, Hüter des Hains
Aufenthaltsort: Smaragdgrüner Traum
Status: Gefallen
Verwandt: Elune, Malorne (Eltern), Zaetar, Remulos, "Der Zentaure", Ordanus, Hüter des Hains (Söhne), "Die Dryade", Dryaden (Töchter), Celebras (Urenkel), Cavindra (Urenkelin), Ysera (Ziehmutter), Malfurion Sturmgrimm (Schüler)

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der weiße Hirsch und der Mond

Der Taurenmythos "Der weiße Hirsch und der Mond" erzählt von Cenarius geburt nach der Vereinigung von Mond Mu'sha und dem weißen Hirsch Apa'ro (Elune und Malorne). Elune gebar Cenarius, übergab ihn allerdings Malorne, da Elune mehr Teil der transzendenten Welt war und sie somit nicht Cenarius aufziehen konnte. Malorne wusste, dass auch er sich nicht um seinen Sohn kümmern konnte. So übergab er Cenarius Ysera, zu welche Malorne gute Beziehungen pflegte. Ysera zog Cenarius auf wie ihren eigenen Sohn und lehrte Cenarius die Geheimnisse des Smaragdgrünen Traums und der Natur. So erzählt es der Taurenmythos.

Der Halbgott wuchs zu einem mächtigen und starken Wesen heran. Wie sein Vater Malorne hatte er große Macht über die Natur und nahm sich ihrer Verteidigung an. Schon bald wurde Cenarius Vater von vielen Kindern. Zu seinen Kindern zählen die Dryaden und die Hüter des Hains. Es heißt, dass auch die Zentauren zu den Kindern von Cenarius zählen. "Der Zentaure" scheint zumindest einer von Cenarius direkten Söhnen zu sein, welcher vermutlich der Urvater der Zentauren in den Östlichen Königreichen und auf Kalimdor war.

Cenarius und die sterblichen Völker

Die Tauren glauben, dass Cenarius' frühster Kontakt mit sterblichen Völkern die Tauren selbst waren. Cenarius habe den Tauren zuerst das Druidentum nahe gebracht, so heißt es bei den Tauren. In Wahrheit jedoch war Cenarius mit den Nachtelfen befreundet. Vor dem Krieg der Ahnen unterwies er die Sturmgrimmbrüder Illidan und Malfurion im Druidentum. Durch Cenarius' Hilfe wurde aus Malfurion somit der erste sterbliche Druide von Azeroth. Die Nachtelfen werden oftmals als Cenarius "liebste Kinder" bezeichnet. Tatsächlich sagt Cenarius, er sei mit den Nachtelfen verwandt. Wie diese Verwandtschaft genau aussieht ist jedoch unklar.

Krieg der Urtume

Cenarius lehrt Illidan und Malfurion den Weg des Druiden

Im Krieg der Urtume, zur Zeit der ersten Invasion der Brennenden Legion, baten Malfurion und Tyrande Wisperwind Cenarius um seine Hilfe. Cenarius sah ein, dass ein Sieg der Brennenden Legion die Vernichtung allen Lebens bedeuten würde, also rief er die Urtume von Kalimdor zusammen, um sie für den Krieg zu begeistern. Nachdem Cenarius die Halbgötter und Urtume Kalimdors und sogar die Drachenschwärme für den Krieg gegen die Legion gewann, führte er sie in die Schlacht, um den Nachtelfen, Tauren, Furbolgs und Irdenen zu helfen. Zwar wurde Cenarius während der Schlacht stark verwundet und besiegt, doch die Legion konnte mit der Implosion des Brunnens der Ewigkeit zurück geschlagen werden. Cenarius überlebte die große Teilung. Nachdem Illidan den zweiten Brunnen der Ewigkeit auf Berg Hyjal erschaffen hatte, half Cenarius Malfurion dabei, seinen Bruder unter der Erde auf Ewig anzuketten.

Cenarius entschloss sich, bei den Nachtelfen zu bleiben und ihnen das Druidentum zu lehren. Besonders unter den Männern der Nachtelfen verbreitete er das Druidentum stark. Die Nachtelfen verbündeten sich mit den Waldgeistern und Urtumen Kalimdors auf ewig. Als die meisten Druiden im Smaragdgrünen Traum entschlafen waren, erklärte sich Cenarius bereit, den Wächterinnen bei der ewigen Wacht zu unterstützen. Zusammen mit den Nachtelfen beschützte er das Eschental.

Rückkehr der Legion

Nach der Ankunft der Orcs auf Kalimdor wurde der Kriegshymnenklan ins Eschental geschickt, um Holz für zu schlagen. Grom Höllschrei leitete den Klan im Eschental. Unweigerlich zogen diese Rodungen des Waldes den Zorn der Nachtelfen auf sich. Sie überfielen die Orcs, wurden jedoch von Grom Höllschrei immer wieder zurück geschlagen. Cenarius, erzürnt über die Rodung des Waldes und über die getöteten Nachtelfen rückte mit den Urtumen an, um den Kriegshymnenklan aus dem Eschental zu vertreiben.

Mannoroth der Zerstörer benutzte insgeheim die Orcs, um sich Cenarius zu entledigen. Er ergoss Teile seines Blutes in einen Brunnen und verderbte ihn. Die Orcs, welche Cenarius Truppen erst nichts entgegensetzen konnten, zogen sich tiefer in den Wald zurück, angezogen von Mannoroths Blut. Grom und seine Krieger fanden und tranken das Blut von Mannoroth und wurden somit zu Höllenorcs. Um ein Vielfaches erstarkt zogen sie erneut in die Schlacht gegen Cenarius. In einer epischen Schlacht unterlag Cenarius schließlich und wurde von Grom erschlagen.

Nachwirkungen bis heute

Cenarius Tod war ein schlimmes Ereignis für die Nachtelfen gewesen. Ohne Cenarius fehlte ihnen die Macht, ihren Wald alleine zu verteidigen. Es kam zur Allianz von Hyjal und später zur Allianz der freien Völker, da es den Nachtelfen an Verteidigungsmöglichkeiten fehlte. Noch heute werden Kriege der Nachtelfen gegen die Orcs mit dem Tod von Cenarius begründet. Cenarius Nachfolge trat sein Sohn Remulos an, als hohes Mitglied des Zirkel des Cenarius. Cenarius Seele ist im Smaragdgrünen Traum gefangen, wo er zusammen mit Malfurion den Smaragdgrünen Albtraum eindämmt. Es heißt, dass Cenarius sich regenerieren muss, um eines Tages wieder auf Kalimdor zu wandeln.

Zitate von Cenarius

  • "Wer stört dies alte Land? Wer weckt den Zorn von Cenarius und den Nachtelfen?" (Cenarius in Warcraft III)
  • "Möge der Kampf beginnen!" (Cenarius in Warcraft III)
  • "Ihr könnt mich nicht überwinden. Ich bin das Herz des Landes!" (Cenarius in Warcraft III)
  • "Ich habe eures Gleichen vor Äonen besiegt und werde es wieder tun!" (Cenarius zu den Orks in Warcraft III)
  • "Die Nachtelfen werden Arroganter. Sie nehmen was Ihnen nicht gehört und dringen ein wo sie nicht gewollt sind. Es ist ihre Annahme das alles unter Ihren Einfluß fällt. Obgleich Sie durchaus meinen Bereich stören, lasse ich es zu um Ihnen eine Lektion zu Erteilen in humanität und Manieren."

Quelle

Cenarius auf WoWwiki.com

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