Jaina Prachtmeer

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Dieser Artikel basiert auf dem Lore des Kult der Verdammten.
Er befasst sich mit einem Charakter des Kult der Verdammten!!


Jaina PrachtmeerImage:IconNormal Allianz-Wappen.gif
Image:Jaina Portrait.jpg
Titel: Herrscherin von Theramore
Geschlecht: weiblich
Volk: Menschen
Zugehörigkeit: Kirin Tor, Allianz
Beruf: Erzmagierin der Kirin Tor
Aufenthaltsort: Theramore
Status: Lebend
Verwandt: Tandred Prachtmeer, Derek Prachtmeer (Brüder), Daelin Prachtmeer (Vater)


Jaina Prachtmeer ist die jüngste Tochter von Daelin Prachtmeer (Großadmiral von Kul Tiras) und langjährige Freundin und Verbündete von Lordaeron und Azeroth. Im jungen Alter war Jaina sehr von der Geschichte der Wächterin Aegwynn fasziniert. Als man ihre magische Begabung entdeckte, wurde sie nach Dalaran geschickt, wo sie den ehrwürdigen Erzmagier Antonidas anflehte, sie als Schülerin anzunehmen, um eine der wenigen weiblichen Zauberhexer Dalarans zu werden. Unter dem hohem Druck der Erwartungen ihres Mentors kämpfte sie sich durch und konzentrierte sich auf ihre Lehren. Während ihrer Ausbildung bei den Kirin Tor wurde Jaina Prachtmeer als Wunderkind gepriesen. Ihr Mentor, Antonidas, glaubte, dass die begabte junge Zauberin eines Tages seine Position als Anführer der Kirin Tor übernehmen würde.


Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Seuche von Lordaeron

Viele Jahre später trat eine Seuche aus dem Norden Lordaerons hervor, welche die Aufmerksamkeit von Antonidas auf sich zog. Er wurde von dem Propheten Medivh aufgesucht, der ihn vor dem Untergang des Königreichs warnte und ihm riet, das Land gen Westen zu verlassen. Antonidas glaubte dem Propheten nicht und schickte ihn weg. Jaina jedoch, die das Gespräch unter Verstohlenheit mitgehört hatte, spürte eine große Macht um den Propheten und glaubte an die Wahrheit seiner Warnungen. Antonidas ließ sich nicht überzeugen und entsandte Jaina nach Brill um die Seuche weiter zu untersuchen. Er arrangierte ein Zusammentreffen mit Prinz Arthas, auf das sie gemeinsam das Problem lösen können. Als Jaina und Arthas Brill erreichten, bemerkten sie Merkwürdiges: unter Anderem einen Totenbeschwörer und eine Monstrosität, die aus mehreren Leichen zusammengeflickt war. Sie besiegten mehrere Streitkräfte der Untoten und erreichten eine Kornkammer, welche verseuchtes Getreide beinhaltete. Die Kisten trugen das Siegel Andorhals, dem Hauptverteiler von Getreide in ganz Lordaeron. Sie verfolgten den Totenbeschwörer, der sich als Kel'Thuzad offenbarte und kämpften sich durch Horden von Untoten. Nach einer Warnung Kel'Thuzads wurde er schließlich von Arthas getötet.

Jaina und Arthas folgten dem Weg zurück nach Lordaeron und machten eine kurze Rast in Herdweiler. Als sie das Dorf jedoch erreichten, bemerkten sie sogleich eine große Aufruhr. Erschreckt stellten sie fest, dass das verseuchte Getreide aus Andorhal bereits verteilt und verzehrt wurde. Die Dorfbewohner verwandelten sich der Reihe nach in Untote. Jaina wurde entsandt um Arthas' Mentor Uther Lichtbringer zu warnen und herzuordern. Als sie mit den Kriegern der Silbernen Hand zurückkehrte, war Herdweiler der Zerstörung nahe. Mit Uthers Hilfe gelang es den Angriff abzuwehren und das Dorf zu retten. Arthas, der von der Stärke der Untoten eingeschüchtert und entzürnt wurde, orderte seine Streitkräfte nach Stratholme, wo er sich dem Urheber der Seuche, Schreckenslord Mal'Ganis, stellen wollte.

Jaina und Uther folgten Arthas nach Stratholme, doch kamen sie zu spät um die Dorfbewohner zu hindern das verseuchte Getreide zu essen. Alle drei wussten, dass die Dorfbewohner sich rasch in Untote verwandeln und eine Gefahr für das Königreich sein würden. Arthas, der allmählich den Verstand verlor, gab den Befehl zur Exekution der Dorfbewohner. Uther jedoch widersetzte sich dem Befehl und wurde von seinem Kommando wegen ‚Hochverrat’ entbunden. Arthas befahl allen Kriegern sich ihm anzuschließen, wenn sie die Treue zur Krone halten wollten. Ein Teil der Streitkräfte folgte Uther und, sehr zu Arthas' Überraschung, auch Jaina. Nachdem Arthas die Stadt in Schutt und Asche gelegt hatte und Mal'Ganis nach Nordrend folgte, kehrten Jaina und Uther zurück. Beide waren von dem Anblick der Trümmer entsetzt. Als Uther sich von Jaina verabschiedet hatte, erschien der Prophet Medivh und wandte sich nun direkt an Jaina, da er sich ihrem Potential zur Rettung ihres Volkes bewußt war. Jaina nahm den Rat des Propheten an und scharrte alle Menschen um sich die ihr folgen würden. Sie setzten Segel Richtung Westen, nach Kalimdor.

Ankunft in Kalimdor

Nachdem sie die Küsten Kalimdors erreicht hatten, entdeckten sie, dass es den Orcs ebenfalls gelungen war, hierher zu reisen. Im Glauben die Orcs hätten sie nur verfolgt, kam es zu Auseinandersetzungen. Nach einem schweren Kampf mit den Orcs beschloss Jaina, eine Möglichkeit zu suchen, die Orcs besser in Schach zu halten. Der Steinkrallengipfel war nicht nur ein strategisch wichtiger Punkt, sondern beherbergte eine große Macht im Inneren. Nach ihrer Niederlage startete Jaina eine Expedition ins Innere des Berges, um die große Macht aufzuspüren und sie gegen die Orcs zu nutzen. Sie spürte, dass sie verfolgt wurden. Als die Expedition den Kern des Berges erreichte, traf sie zum ersten Mal Kriegshäuptling Thrall und den Taurenhäuptling Cairne Bluthuf. Sie standen kurz davor zu den Waffen zu greifen, doch wurden prompt vom Propheten zum Waffenstillstand gebeten. Thrall war auf der Suche nach dem ‚Orakel’, das ihn nach Kalimdor geschickt hatte. Medivh klärte die verwirrten Menschen, Orcs und Tauren auf. Wenn sie nicht gemeinsam zu den Waffen greifen, würde die Brennende Legion siegen... Zögerlich schloss Jaina einen Nicht-Angriffspakt mit der Horde. Da Thralls Freund Grom Höllschrei von den Dämonen der Legion in Blutrausch versetzt wurde, bot Jaina ihre Unterstützung an. Sie half der Horde den gefangenen Geist Groms aus den Klauen der Dämonen zu reißen. Die Macht des Mannoroth konnte sie jedoch nicht brechen, was Grom nur eine Freiheit von kurzer Dauer einbrachte.

Ende des Dritten Krieges

Jaina und Thrall blieben weiterhin Verbündete, auch wenn ihre Streitkräfte rapide abnahmen. Sie wurden von Untoten heimgesucht und von den einheimischen Nachtelfen geplagt. Auch gemeinsam wurden sie stark unter Druck gesetzt. Letztendlich erhielt Thrall eine Vision vom Propheten. Jaina folgte seinen Anweisungen und begleitete ihn in den Wald von Eschental. Sie trafen die Anführer der Nachtelfen, Malfurion Sturmgrimm und Tyrande Wisperwind, die ebenfalls an diesen Ort gerufen worden waren. Der Prophet erschien und stellte sich als Medivh vor, der zurückgekehrt war um seine Fehler wieder gut zumachen. Er rief die Menschen, Orcs und Nachtelfen dazu auf, gemeinsam gegen die Legion zu kämpfen. Sie willigten ein und sammelten ihre Streitkräfte am Fuße des Berges Hyjal. Jaina nutzte ihre arkanen Zauber um die Legion aufzuspüren. Sie entdeckte, dass der Dämonenlord Archimonde und seine Legion schon bald ihren Stützpunkt erreichen würden. Die Verteidiger errichteten drei Stützpunkte, um den Weltbaum Nordrassil zu beschützen. Jainas Stützpunkt wurde zuerst von der Legion heimgesucht und nach kurzer Zeit gänzlich ausgelöscht. Als Jaina Archimonde persönlich gegenüberstand, konnte sie sich in letzter Sekunde mit einem Teleportzauber in Sicherheit bringen. Thrall wurde ebenfalls überrannt und durch Jaina vor dem Tod bewahrt. Nachdem Archimonde den Weltbaum erreichte, konnte Malfurion seinen geheimen Verteidungsplan in die Tat umsetzen und Archimonde mit einer gewaltigen Explosion, hervorgerufen durch tausende Irrwische, in den Abgrund der Hölle schicken.

Die Gründung von Theramore

Jaina zog sich mit den verbleibenden Menschen Richtung Süden zurück, denn die Sicherheit wurde in Lordaeron noch nicht gewährleistet. An der Küste der Düstermarschen gründete sie die Inselfestung Theramore. Es ist unklar, wann genau Theramore gegründet wurde. Es ist anzunehmen, dass die Festung schon bei der Ankuft gegründet wurde, aber man kann auch davon ausgehen, dass dies erst nach dem Krieg geschah. Die Rolle der Festung ist jedoch von großer Wichtigkeit im Krieg zu dem erst kürzlich gegründeten Orcreich Durotar.

Als Jaina eines Tages von Mok'Nathal Rexxar aufgesucht wurde, wurde sie um Erklärung des Verrats an Thrall gebeten. Da sie selbst von dem ganzen Zwisten nichts ahnte, beschloss sie, Rexxar zu begleiten und die Angelegenheit zu untersuchen. Als sie das Festland erreichten, wurde der Außenposten von Naga überrant. Nachdem sie einen gefangenen Soldaten retten konnten, wurde Jaina klar wer für die Angriffe verantwortlich war. Ihr Vater Großadmiral Prachtmeer hatte beschlossen Jaina einen Besuch abzustatten. Da er als geschworener Feind der Orcs gilt, kam er um einen Angriff nicht herum. Jaina versuchte verzweifelt ihrem Vater die neue Situation zu erklären, doch wurde prompt zum Schweigen verurteilt. Rexxar konnte jedoch fliehen und berichtete Thrall von dem Vorhaben Prachtmeers.

Jaina geriet in Verzweiflung. Während sie einerseits ihrem Vater nichts antun konnte, wollte sie andererseits die neugewonnenen Verbündeten nicht verraten, da sie auch ihnen ihre weitere Existenz verdankte. Trotzdem entschied sich Jaina die Horde zu unterstützen und sich gegen ihren Vater zu stellen. Mit der Hilfe der Goblins gelang es der Horde die Festung zu erreichen und anzugreifen. Da ihr Hass nur Prachtmeer selbst gilt, versuchten sie möglichst den Streitkräften Jainas keinen Schaden zuzufügen. Als sie schließlich Admiral Prachtmeer töteten, waren Jainas letzte Worte warum er nicht auf sie hören wollte. Mit Thralls Hilfe gelang es ihr, den Frieden zwischen ihren Truppen und den Orcs zu erhalten. Dank Jainas unermüdlicher Arbeit ist Theramore bis zum heutigen Tag ein Bollwerk der Allianz in Kalimdor geblieben.

In der Eiskronenzitadelle

Gegenwärtig befinden sich Horde und Allianz in Nordend in einem ausgewachsenen Krieg gegen den Lichkönig, der vor einiger Zeit mit Arthas zu einem einzigen Wesen verschmolzen war. Diese Offensive beginnt sich langsam zu entfalten und Jaina betätigt sich von Zeit zu Zeit als Unterhändlerin zwischen den Fraktionen der Horde und der Allianz. Kürzlich bemühte sie sich, eine hitzige Begegnung zwischen König Varian Wrynn und Garrosh Höllschrei zu entschärfen, bei der es sich um die mysteriöse Entdeckung eines uralten Gottes unter der Titanenstadt Ulduar drehte. Den Frieden zwischen diesen beiden starrsinnigen Anführern der Fraktionen zu wahren, ist keine leichte Aufgabe, doch Jaina hat sich ganz dem Ziel verschrieben, mit vereinten Kräften den Lichkönig zu besiegen. Für sie ist diese Aufgabe sogar wichtiger als der Schutz ihres Volkes: ein persönliches Anliegen. Vielleicht glaubt sie tief in ihrem Herzen daran, dass der Arthas, den sie seit ihrer Kindheit kannte, noch immer im tiefsten Inneren des Lichkönigs existiert und auf Befreiung harrt.

Die zwei Lieben

Arthas

Jaina Prachtmeers Leben prägten zwei Lieben besonders. Die Liebe zur Magie und ihre Liebe zum Thronerben Lordaerons, Prinz Arthas. Schon in ihrer Jugend lernte sie als Prinzessin von Kul Tiras Arthas kennen. Eine starke Freundschaft verband die beiden und bald schon baute sich eine Romanze auf, die jedoch von ihrer beiden Status als Kirin Tor-Lehrling und Knecht der Silberhand bald schon unterdrückt wurde. Zwar versuchte Jaina zu Anfang des dritten Krieges die Romanze wieder aufleben zu lassen, allerdings war sie Zeuge von Arthas' Entwicklung und sowohl der Angriff auf Stratholme und die Invasion von Nordend dazwischen. Zwar brachte sie Erzmagierin nur Verachtung für die Taten des jungen Prinzen auf, hörte doch niemals auf, den Prinzen zu lieben. Mit der Geburt des Lichkönigs war der alte Arthas Menethil letztendlich gestorben, um mit dem Geiste Ner'zhuls eins zu werden. Zwar war die Hoffnung, Arthas zu befreien und zu erlösen von Tirion Fordring und dem Argentumkreuzzug aufgegeben, doch Jaina glaubte bis zuletzt daran, dass Arthas noch im Inneren des Lichkönigs bestünde.

Kael'thas

Kael'thas Sonnenwanderer, Prinz der Hochelfen hat als hochrangiger Kirin Tor die Bekanntschaft von Antonidas Schülerin gemacht und verliebte sich in die junge Frau. Zwar teilte Jaina eine gewisse Zuneigung, doch ihnen beiden war klar, dass der Altersunterschied zwischen ihnen zu hoch war. Jaina, eine noch im Jugendalter befindliche Menschin und Kael, ein Jahrhunderte alter Hochelf wurden nie mehr als gute Kollegen, obwohl Kaels Gefühle selbst nach der Offenbarung von Jainas wahren Gefühlen für Prinz Arthas erhalten blieben. Die Eifersucht des Prinzen trug ebenfalls einen kleinen Teil zu den Hass des Elfen auf den späteren Todesritter und Champion des Lichkönigs bei.

Jaina und Thrall

Als Jainas und Thralls Streitkräfte dazu aufgefordert wurden zusammenzuarbeiten, nach dem Treffen mit Prophet Medivh, wurden die beiden gute Freunde. Thrall erinnerte sich an Taretha bei der Betrachtung Jainas. Jaina selbst hatte nie einen wirklichen Grund Thrall zu trauen, tat es aber. Ihre Beziehung ist trotz allem sehr stark, sie überlebte sogar den Kampf um Durotar, welcher Jainas Vater und vielen orcischen Kriegern das Leben kostete. Sie sehen einander noch stets als Verbündete. Es bestanden sogar Gerüchte um eine mögliche Liebschaft zwischen den beiden, jedoch ist bis zuletzt kein Anzeichen dafür zu finden.

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