Kael'thas
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Prinz Kael'thas Sonnenwanderer ist der letzte Erbe der Sonnenwanderer Dynastie und war einer der führenden Erzmagier der Kirin Tor in Dalaran. Nachdem sein Vater, Anasterian Sonnenwanderer, im dritten Krieg starb, kehrte er erst der Allianz den Rücken und schloss sich Illidan Sturmgrimm an, welchen er auch später zusammen mit seinem Volk betrog und sich aus Wahn heraus der Brennenden Legion anschloss, um Kil'Jaeden dem Betrüger zu dienen.
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| Titel: | Sonnenkönig, Anführer der Blutelfen |
| Geschlecht: | Männlich |
| Volk: | Blutelf |
| Zugehörigkeit: | Allianz von Lordaeron, Illidari, Brennende Legion |
| Beruf: | Anführer der Blutelfen, Herr der Festung der Stürme, Ungekrönter König von Quel'thalas, Diener von Kil'Jaeden |
| Aufenthaltsort: | Terrasse der Magister |
| Status: | Von Helden Getötet |
| Verwandt: | Anasterian Sonnenwanderer (Vater), Dath'remar Sonnenwanderer (Ahne), Al'ar (Phönix), Kil'jaeden (Mentor), Illidan Sturmgrimm, Antonidas (ehemalige Mentoren) |
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Prinz Kael'thas war ein mächtiger Magier und ein Mitglied der Sechs, dem hohen Geheimrat der Kirin Tor. Vor dem zweitem Krieg berieten er und die anderen Mitglieder des Konzils der Sechs über die Orcs und über die Ereignisse in Karazhan, welche zu Medivhs Tod führten.
Aufrichtig und Pflichtbewusst verbracht Kael'thas viel Zeit in Dalaran. Während des dritten Krieges und der Belagerung von Quel'Thalas evakuierte Kael'thas so viele Flüchtlinge, wie er konnte und brannte die Wälder nieder, um die Geißel aufzuhalten. Er sammelte einen Großteil der überlebenden Hochelfen unter sich und nannte sie Blutelfen, um seinen gefallenen Brüdern Ehre zu erweisen. Alles, was Kael'thas fühlt, sind Hass auf die Geißel, weil sie ihre Heimat zerstört haben; Wut auf die Allianz, weil sie den Blutelfen nicht geholfen haben; Verzweiflung über die Magiesucht seiner Brüder und das Verlangen nach einer neuen Heimat.
Als letzter bekannter Nachfolger der Sonnenwanderer Dynastie ist Kael'thas der Prinz der Blutelfen. Zwar ist er noch nicht gekrönt worden, doch er nennt sich bereits "Anführer der Blutelfen". Kael'thas bezieht dämonische Energien aus dem Nether, um seinen Magiedurst zu stillen. Er rettete den Schädel seines Vaters, Anasterian, aus den Trümmern von Quel'Thalas und verwahrt ihn in der Festung der Stürme. Der Schädel gehört zu den Artefakten, welche der rote und grüne Drachenschwarm benötigen würde, um den Sonnenbrunnen wieder herzustellen.
Im Kampf benutzt Kael'thas seine Magie, dennoch ist er auch ein berüchtigter Schwertkämpfer. Er führt Flammenstoß, das antike Schwert des Sonnenwanderer Hauses, welches einst von Dath'remar Sonnenwanderer geführt hatte.
Jagd nach Illidan
Nach der Zerstörung von Quel'Thalas waren Kael'thas und seine Brüder heimatlos und wurden von der Allianz für mindere Arbeiten eingesetzt. Sie wurden von dem selbsternannten Großmarschall Garithos in den Silberwald geschickt, um alte Vorräte zu sichern und anschließend heraus zu finden, was die seltsamen Vorkommnisse in den Ruinen von Dalaran zu bedeuten hatten. Als Kael'thas und seine Truppen die Vorräte-Karawane durch den Silberwald führte, um auf das östliche Ufer des Flusses Arevass zu kommen, traf er auf Maiev Schattensang und Tyrande Wisperwind, welche nach einen Dämon jagden. Bei dem Dämon handelte es sich um Illidan Sturmgrimm. Kael'thas schätzte, dass Illidan mit den seltsamen Ereignissen in den Ruinen von Dalaran zu tun haben könnte und teilte dies den zwei Nachtelfen mit. Tyrande bot ihre Hilfe unverzüglich an, in der Hoffnung, die Blutelfen würden ihnen bei der Jagd nach Illidan behilflich sein. Maiev hielt es für Zeitverschwendung, den Blutelfen zu helfen, doch sie willigte ein. Tyrande fühlte mit Kael'thas mit, als er vom Fall von Quel'Thalas berichtete, warnte sie jedoch, dass Rache nicht der rechte Weg waren.
In geriet die Karawane in einen Hinterhalt der Geißel. Zwar konnten die Blutelfen und Nachtelfen die erste Welle zurückschlagen, doch die Überzahl der Feinde konnte nicht zurückgeschlagen werden. Kael'thas und Maiev flohen auf Tyrandes Anweisung hin über die Brücke auf das östliche Ufer, während Tyrande die Untoten mit Elunes Segen aufhielt. Die Brücke zerbrach jedoch und Tyrande wurde weg geschwemmt. Zwar wollte Kael'thas Tyrande retten, doch Maiev hielt ihn auf und sagte ihm, dass Tyrande wusste, was sie tat. Maiev forderte nun Kael'thas auf, sie bei der Jagd nach Illidan zu unterstützen.
Späher von Kael'thas entdeckten Illidan in den Ruinen von Dalaran, wo er mit dem Auge von Sargeras einen Zauber kanalisierte, um Nordend, das Dach der Welt, zu spalten. Maiev und Malfurion griffen Illidan an und überwältigten ihn, bevor er sein Ritual beenden konnte, während Kael'thas das Lager der Nachtelfen vor den Naga verteidigte. Malfurion sprach Illidan die Schuld an Tyrandes Tod zu, was Kael'thas verwunderte. Er sagte, es sei möglich, dass die Priesterin noch am leben sein könnte. Malfurion sah, dass Maiev ihn belogen hatte und befreite Illidan, um gemeinsam mit ihm nach Tyrande zu suchen. Kael'thas blieb mit den Blutelfen in Dalaran zurück.
Aufstieg der Blutelfen
Großmarschall Garithos fand Kael'thas und seine Blutelfen in Dalaran vor und glaubte ihnen die Geschichte mit Illidan nicht und tat sie als alberne Ausrede ab. Garithos informierte Kael'thas darüber, dass die Untoten ihre Streitkräfte zusammen zogen und gen Dalaran vom Norden her zogen. Die Blutelfen boten rasch ihre Hilfe an, doch Garithos verurteilte sie zu niederen Arbeiten. Sie sollten die Wachtürme von Dalaran reparieren, da Garithos befürchtete, eine weitere Streitmacht könne von Osten her anrücken. Kael'thas und seine Männer unterdrückten ihren Hass auf Garithos und reparierten die Wachtürme, wie ihnen befohlen wurde. Dennoch fanden sie den Hafen zerstört vor, sodass sie nicht über den Lordamere See fahren konnten, um die restlichen Wachtürme zu reparieren. Lady Vashj, eine Nagahexe, trat an Kael'thas heran und bot ihm ihre Schiffe an. Kael'thas nahm verwundert, aber dankend die Hilfe der Naga an. Als die letzten Wachtürme repariert waren, rückte Garithos an und sah die Naga und die Blutelfen miteinander sprechen. Voller Zorn drohte er Kael'thas, dass er keine Zusammenarbeit mit diesen Schlangen duldete.
Tatsächlich rückte eine Streitmacht der Untoten von Osten her heran, doch als ein Bote von Garithos Kael'thas befahl, die Untoten aufzuhalten, wurden ihm seine stärksten Krieger abgeführt, um Garithos Einheit im Norden zu unterstützen. Verzweifelt versuchte Kael'thas mit seinen verbliebenen Truppen die Untoten aufzuhalten, doch es war Aussichtslos. Wieder einmal erschienen die Naga und baten ihre Hilfe an. Kael'thas nahm erneut dankend die Hilfe der Naga an. Gemeinsam mit den Naga konnten sie die Untoten zurückschlagen und die Außenposten im Westen von Dalaran halten. Als Garithos zurück kehrte, sah er erneut die Naga und nahm Kael'thas und alle Blutelfen gefangen. Er sagte, er habe nun endlich die Beweise für den Verrat der Blutelfen und ließ sie in den Kerkern von Dalaran einsperren.
Vashj brach in die Kerker von Dalaran ein und befreite Kael'thas. Sie bot ihm an, sein Volk fort zu führen, um einen neuen Meister zu dienen. Kael'thas willigte ein und befreite mit Vashj die restlichen Blutelfen aus den Kerkern von Dalaran. Gemeinsam zettelten sie einen Aufstand an und flohen durch das Portal, welches Archimonde benutzt hatte, in die Scherbenwelt zu ihren neuen Meister Illidan Sturmgrimm. Kael'thas und Vashj landeten in der Scherbenwelt auf der Höllenfeuer Halbinsel, doch sie fanden keine Spur von Illidan. Nach mehreren Tagen der Suche fanden sie Illidan bewusstlos in Maievs Gewalt vor. Die vereinten Truppen der Naga und Blutelfen griffen die Nachtelfen an und befreiten Illidan aus Maievs Gewalt und nahmen stattdessen Maiev gefangen.
Illidan war dankbar, dass seine Freunde und Verbündete ihn gerettet hatten und erklärte Kael'thas und Vashj die Situation in der Scherbenwelt. Um vor seinen Meister Kil'Jaeden zu fliehen, musste Illidan die Dämonen in der Scherbenwelt besiegen. Sie bereiteten eine Invasion auf den schwarzen Tempel vor, um den Grubenlord Magtheridon zu stürzen, dem Herr der Scherbenwelt. Bevor sie jedoch einen Angriff auf den schwarzen Tempel führen konnten, schlossen sie erst die ganzen Portale, durch welche Magtheridon ständig Verstärkung bekam. Kael'thas fragte Illidan, ob er eine Heilung für den unstillbaren Hunger nach Magie der Blutelfen habe. Illidan versprach Kael'thas, ihm und seinen Brüdern genug Magie zu geben, um auf ewig satt zu sein. Freudig schworen Kael'thas und die Blutelfen Illidan ihre Loyalität. Rommath wurde nach Quel'thalas zurück geschickt, um Illidans Versprechen unter den zurückgebliebenen Blutelfen zu verbreiten.Kael'thas und Vashj verteidigten Illidan, als er die einzelnen Portale schloss, als sie Lager der Draenei fanden, welche von Höllenorcs angegriffen worden. Sie beschlossen, den Draenei zu helfen. Im Gegenzug bot Akama, der Älteste der Draenei, Illidan seine Hilfe an. Gemeinsam führten Illidan, Kael'thas, Akama und Lady Vashj ihre Truppen gegen Magtheridon in den Kampf und besiegten in einer großen Schlacht Magtheridon in seinem eigenen Thronsaal. Triumphierend stand Illidan als neuer Herrscher der Scherbenwelt auf dem schwarzen Tempel, als der Himmel sich verfinsterte und wider aller Erwartungen Kil'Jaeden auftauchte. Kil'Jaeden brüllte ihn voller Zorn an und wollte ihn für den Versuch, seinem Zorn zu entfliehen, bestrafen. Doch Kil'Jaeden war ob ihres Sieges über Magtheridon beeindruckt und beschloss, Illidan noch eine letzte Chance zu geben. Er befahl ihm, den Frostthron zu zerstören und eine Rückkehr des Lichkönigs zu verhindern.
Angriff auf den Frostthron
Kael'thas und seine Verbündeten zogen nach Nordend, um den Frostthron anzugreifen. Anub'arak und seine Neruben versuchten, sie aufzuhalten, doch sie konnten den Grubenlord und seine Truppen an die Küste vertreiben. Langsam näherten sie sich Eiskrone. Kurze Zeit darauf erreichte Arthas die Küste Nordends. Kael'thas kannte den Prinzen bereits von vor dem Krieg und wusste, dass er es nicht vor ihnen nach Eiskrone schaffen würde.
Arthas jedoch nahm die Abkürzung durch Azjol'Nerub und war tatsächlich fast gleichzeitig wie Illidan am Frostthron. Ein Wettlauf mit der Zeit begann. Kael'thas und Vashj taten ihr Bestes, um Arthas aufzuhalten, doch sie versagten. Immer wieder wurden sie von der Geißel zurück geschlagen. Arthas öffnete mithilfe der vier Obelisken die Tore zum Frostthron und besiegte Illidan in einem Duell. Arthas erklomm den Frostthron und verschmolz mit dem Lichkönig. Kael'thas und Vashj retteten Illidan und zogen sich gemeinsam mit ihm in die Scherbenwelt zurück.
Der brennende Kreuzzug
Die verbliebenen Blutelfen auf Azeroth, von der Allianz zurückgelassen, schließen sich verzweifelt der Horde an, um in die Scherbenwelt zu ihrem Prinzen zu gelangen. Sie sehnen sich nach der goldenen Zukunft, die man ihnen versprochen hatte.
Kael'thas hingegen residiert weiterhin in der Festung der Stürme, seiner Zitadelle im Nethersturm. Er führt den Sonnenzorn an, seine Blutelfen, welche zu den Illidari gehören. Kael'thas hingegen ist längst nicht mehr so loyal Illidan gegenüber, wie er es zu Beginn war. In seinen Streben nach Heilung für sein Volk, wendete er immere skrupellosere Methoden an.
Kael'thas wusste von Illidans Wahnsinn, welcher durch seine Niederlage gegen Arthas langsam in ihm aufstieg. Illidan hielt sein Versprechen nicht ein, die Blutelfen von ihrem Hunger nach Magie zu befreien, also schloss sich Kael'thas insgeheim der Brennenden Legion an. Somit stellte er sich nicht nur gegen Illidan, sondern auch gegen die Horde und sein eigenes Volk. Die Seher - unter der Führung von Voren'thal - fanden heraus, dass Kael'thas Illidan den Rücken gekehrt und sich mit der Brennenden Legion verbündet hatte. Als Voren'thal sein Regiment davon überzeugte das man vom Prinzen absagen musste, verlor Kael'thas eine beträchtliche Streitmacht seiner Armee. Blutelfen, die seither nach Scherbenwelt pilgerten wurden von Voren'thal oder den Aldor über die Vorgänge um Kael'thas unterrichtet, wodurch diese ihm meistens die Treue abschwören. Somit kann begründet werden, wieso selbst Blutelfen der Horde gegen Kael'thas kämpfen können.
Die Seher erkannten, dass Kael'thas wahnsinniger Durst nach Macht sein Volk und vielleicht alle Völker von Azeroth ins Verderben führen würde. Kael'thas erfuhr von den Litanei der Verdammnis, welche eine mächtige Waffe für ihn darstellte. A'dal und Khadgar riefen jede Hilfe zusammen, die sie kriegen konnten, um Kael'thas das Handwerk zu legen, bevor noch Schlimmeres passieren würde. Eine Gruppe unbekannter Helden griff daraufhin die Festung der Stürme an und besiegten Kael'thas in einer epischen Schlacht.
Doch Kael'thas war noch nicht besiegt.
Die Heimkehr des Königs
Kael'thas konnte mithilfe von Priesterin Delrissa den Angriff auf die Festung der Stürme überleben und plant sein begonnes Werk zu vollenden. Sein Aussehen hat sich drastisch verändert. Seine Haut ist farblos grau geworden und ein grüner Machtkristall ragt aus seiner Brust heraus. Nachdem Kael'thas nun genügend Energie aus seinen Manaschmieden im Nethersturm gesammelt hatte, kehrte er nach Quel'thalas zurück, um den Sonnenbrunnen wieder zu aktivieren - nicht als Quelle der Magie für sein Volk, sondern als mystisches Portal für seinen neuen Meister, Kil'Jaeden.
Kael'thas besetzte die Terasse der Magister und hatte den in Silbermond gefangen gehaltenen Naaru M'uru entführt. Dies veranlasste die Blutritter unter Lady Liadrin dazu, sich dem Sonnenwanderer Haus zu widersetzen und mit den Sha'tar zu verbünden, um sich an ihrem "geliebten" Prinzen zu rächen. Kael'thas konnte erneut besiegt und Kil'Jaeden wieder zurück geschickt werden, nachdem dieser fast vollständig beschworen worden war.
Beziehung zu Jaina
Kael'thas hatte sich in seiner Studienzeit in Dalaran in Jaina Prachtmeer verliebt. Jaina erwiederte jedoch Kael'thas' Zuneigung nicht. Als die Gerüchte kursierten, dass Arthas Menethil und Jaina ein Paar waren, war Kael'thas sauer und enttäuscht. Zwischen Kael'thas und Jaina wurden somit nie mehr als gute Freunde.
