KdV-Lore
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Das Kult der Verdammten-Lore, auch bekannt als KdV-Lore, bezeichnet die geschichtliche Entwicklung des World of Warcraft-Servers Kult der Verdammten. Das Kult der Verdammten-Lore schließt sämtliche Charaktergeschichten, sowie Events und andere Veranstaltungen ein. Das bekannteste Event zum Kult der Verdammten-Lore waren wohl die Paktkriege, ehemals die Chroniken des vierten Krieges.
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Kennzeichnung
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Geschichte des KdV-Lores
Einleitung
Der Kult der Verdammten zählt mit dem Syndikat zu den ersten deutschen RP-PvP Servern und existiert schon recht lange. Vorher hatten sich via Realmforen einige Rollenspieler, wie die Spieler von Uri, Shak, Argaras und Meruhe, für ein Projekt entschieden, welches einen Serverweiten Krieg umschloss. Sie hatten die Vision von einem Rollenspielserver, welcher die Geschichte aus Warcraft III selbstständig weiter führt. Diese Vision wurde später als der Vierte Krieg bekannt. Der Kult der Verdammten war die Plattform, auf der das Projekt ausprobiert werden sollte.
Vom ersten Tag an haben Gilden wie der Wildhammerklan, der Grol'domclan, der Kriegstrupp Trollwut und der Kult der Schatten ihre internen Kriege untereinander geführt und Texte dazu verfasst, welche in die Chroniken des vierten Krieges eingeführt wurden; eine Chronik, welche die nennenswerten Server Ereignisse aufzeichnen sollte.
Lange Zeit galt der Kult der Verdammten als einer der besten Rollenspiel Servers des deutschsprachigen World of Warcrafts.
Weitere Entwicklungen
Durch die Prägung des Wildhammerklans und des Grol'domclans bildete sich das Zwergen und Orc Rollenspiel stark aus. Viele Gilden, wie Kharanos, der Dunhammerklan, der Schwarzbartklan und der Pakt der Drachen, auf Hordenseite der Donneraxtclan, der Torkrenclan und die Kriegshändler wurden nach und nach gegründet, sodass man eine große Ansammlung von Themengilden hatte. Es wurden große Bündnisse geschlossen zwischen den Gilden, wie den Greifenpakt, den Kriegsbund der Lebenden Horde und der Seelenbund.
Diese Bündnisse waren es, die sich in dem sogenannten vierten Krieg gegenseitig bekämpft hatten. Es kamen mit der Zeit immer mehr Bündnisse hinzu, wie die Zin Kaldori, die Hallow Claw, das Mondhammerbündnis und die Vereinte Horde. Die Ansammlung war enorm, jeder konnte sich einbringen. Es entstand ein komplexes Herrschaftsnetz, durch welches die Bündnisse und Gilden untereinander Politik führen konnten. So kam es, dass Gilden wie der Kult der Schatten oder die Ishura tal Shano zwar aufgrund von Spielmechanik zur Horde und Allianz gehörten, allerdings im Rollenspiel ihrer eigenen Fraktion angehörten. Somit wurde sogar Krieg innerhalb der eigenen Fraktion geführt, sodass der Kult der Schatten mit den Grol'domclan und die Ishura tal Shano mit dem Orden der Kirin Tor in Konflikt standen. Höhepunkten des vierten Krieges waren die großen Schlachten, wie die Schlacht am Schutzwall oder die Klaue des Greifen. Eines der größten Events des Kult der Verdammten war zweifelsohne auch die Heeresschau des Greifenpaktes, wo ein Heer von der Eisenschmiede bis nach Theramore marschiert war.
Das Kult der Verdammten-Lore blühte vollkommen auf dem Server auf.
Ende des vierten Krieges
Nachdem das Konzept des vierten Krieges nahezu zwei Jahre lang lief, kam es allmählich zum Wandel: Viele der Spieler, die einst das KdV-Lore gegründet haben, spielen nicht mehr und eine vollkommen neue Generation hatte die Zügel in der Hand. Mit dem Erscheinen von World of Warcraft: The Burning Crusade sackte das KdV-Lore im großen stil immer weiter ab und mit dem Erscheinen von World of Warcraft: The Wrath of the Lich King wurde der vierte Krieg offiziel beendet, da er sonst zu unübersichtlich geworden wäre und der offizielle vierte Krieg im Lore beginnen sollte. Somit wurde der bis zu diesem Zeitpunkt bekannte vierte Krieg als die Paktkriege dargestellt.
Seit dem Erscheinen des neuen Addons gibt es zwar noch immer größere Schlachten, wie die Schlacht im Eschental, jedoch wird nicht mehr allzuviel wert auf die Geschichte des Kult der Verdammten gelegt wie früher. Eigene Chroniken hat diese neue Epoche ebenfalls nicht.
Besonderheit des Kult der Verdammten-Lore
Die Besonderheiten des KdV-Lores sind zweifelsohne der Bezug zur eigenen, selbst geschriebenen Geschichte. Es waren nicht die Helden von Warcraft III die Anführer, sondern die Anführer der Gilden und Gildenbündnisse. Sie betrieben Politik, führten Kriege oder schmiedeten Frieden. Stellungskriege und Belagerungen, Feste und Kultur, Vorlesungen und Tribunale, Strategen und Magistrate, Söldner und loyale Diener, Untergrundorganisationen und Orden; dies alles und mehr sind Teil des Kult der Verdammten-Lores.
Gegner des Kult der Verdammten-Lores
Nicht alle waren angetan von der Idee eines vierten Krieges. Es gab vielseits Kritik an den Gildenmeistern der großen Rollenspielgilden, welche besagte, sie gehören ihrer eigenen Rollenspielgemeinschaft an. Zudem konnte man nicht verlangen, dass jeder bei diesem globalem Rollenspiel mitspielt. Zudem war das Kult der Verdammten-Lore eine Geschichte, die größtenteils über das Realmforum lief. Aushänge, öffentliche Briefe, Reden, Nachrichten und Gespräche wurden im Realmforum verkündet, sodass der Server auf dem Laufenden blieb. Spieler, welche niemals in die Foren schauten, haben von den ganzen Kriegen vielleicht garnichts mitbekommen. Dies wird oft an den Paktkriegen kritisiert.

