Kult der Schatten
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Der Kult der Schatten ist eine fanatische Gemeinschaft aus Verlassenen, die nach Freiheit und Vernichtung der lebendigen Völker strebt. Seine Gründung geht auf die Geschwister Meruhe und Nerozud Nazferati zurück. Er wurde 3 Jahre nach seiner Gründung von dem vierzehnten Infanteriebataillon, der königsblauen Garde, zerschlagen.
| Kult der Schatten | |
|---|---|
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| Anführer: | Jarad, Ròsie, Nerozud Nazferati |
| Sekundäre Anführer: | Weroth Qui´Ra, Fold |
| Zugehörigkeit: | unabhängige Verlassene |
| Sitz: | Brill |
| Mitgliederrassen: | |
| Verbündet: | unbekannt |
| Verfeindet: | Lebende Horde, Vereinte Horde, Klingenbund, Tribunal |
Inhaltsverzeichnis |
Allgemein
Der Kult der Schatten ist eine fanatische Gemeinschaft, die ausschließlich aus Untoten besteht. Sie gilt als eine der grausamsten und furchterregendsten Gemeinschaften in ganz Azeroth. Ihre Mitglieder werden häufig mit Schatten verglichen und innerhalb des Kultes auch so genannt. Die Kultisten legen sehr viel Wert auf Tradition, Disziplin und ihre Ideologie. Aufgrund des angestrebten Ziels die Lebenden zu vernichten, herrscht im Kult der Schatten strikte Geheimhaltung gegenüber der Horde vor. Dies wird sichergestellt durch einerseits sorgfältige Selektierung der würdigen Kultisten mit Hilfe eines ausgeklügelten Prüfungssystem, zum Anderen werden Verräter oder Spione schlichtweg getötet. Nur wenige von ihnen überleben den Kult, jedoch mit dem Preis ständig verborgen im Exil leben zu müssen.
Vorgeschichte
Der Bote des Schicksals
Vor langer Zeit, als Lordaeron noch ein grüner, unverderbter Ort war, stand, am südlichen Ufer des Lordameresees, die Stadtfeste der Magier Dalaran. In dieser Stadt studierten, vor der Zeit der Geißel, die Geschwister Nerozud und Meruhe Nazferati die arkanen Künste. Ihr Lehrmeister, Dalar Morgenweber, sah in den beiden großes Potenzial, doch leider waren sie etwas zu rebellisch für seinen Geschmack. Dies versuchte er ihnen mit zahlreichen Arbeiten und Lehrstunden auszutreiben, doch er bewirkte genau das Gegenteil. Sie blieben dem Unterricht immer öfter fern und studierten die arkanen Künste lieber alleine. Eines Tages wurde Dalar Morgenweber zu einem Treffen der 7 Menschenkönigreiche nach Lordaeron berufen. Er nahm seine Schüler mit, in der Hoffnung ihnen so etwas über diszipliniertes Verhalten erzählen zu können. Doch seine Lehrlinge machten nur Unfug und als er in Lordaeron ankam besaß seine Robe zahlreiche Brandflecke. In der Stadt selbst verhielten sich die beiden Lehrlinge erstaunlich ruhig und wirkten angespannt, so, als wären sie nervös und wollten einen guten Eindruck machen. Doch in der Nacht, musste er einsehen, dass es nicht daran lag. Er wollte seinen Schülern noch eine gute Nacht wünschen, als er plötzlich, als er die Tür öffnen wollte, ihre Stimmen hörte. "Meruhe, du spürst es auch, nicht?", fragte Nerozud mit leiser Stimme. Dalar sah seine Schülerin nicken. "Ja, etwas wird passieren. Etwas, was vielleicht das Schicksal der Menschen von Lordaeron entscheiden könnte", wisperte Meruhe leise. "Sollten wir es nicht Dalar erzählen?" Meruhe lachte kurz. "Der würde nur meinen, wir wollten ihn wieder reinlegen und würde es als Lüge abtun, glaub mir, wir werden schon noch sehen, was passiert." "Gut." Dalar vergaß seinen Schützlingen eine gute Nacht zu wünschen und zog sich in seine Kammer zurück. Dort versucht er zu erspüren, was seine Lehrlinge erspürten, doch er fand nichts. Am nächsten Morgen, bei der Versammlung, erschien Medivh, der Prophet. Noch wussten Meruhe und Nerozud nicht, dass sie Recht hatten, es wurde eine Entscheidung, die über die Menschen von Lordaeron bestimmen sollte und sie wussten auch noch nicht, dass sie nicht zu ihren Gunsten ausfiel.
Der Untergang
Die nächsten Monate trugen sehr zur Verbesserung der Fähigkeiten Meruhes und Nerozuds bei. Sie entwickelten sich jedoch in verschiedene Richtungen. Während Meruhe ihr Talent für die Eismagie entdeckte, studierte Nerozud die arkane Kanalisation, die Dämonenmagie. Nach einem halben Jahr weiterer Ausbildung, kam wieder eine Nachricht, für ihren Mentor. Eine weitere Versammlung. Wieder begleiteten ihn seine Schützlinge, die beide merklich disziplinierter geworden waren. Er beschloss ihnen zu verkünden, dass sie beide, nachdem sie zurück in Dalaran waren, ihre Zeit als Lehrlinge abgeschlossen hatten. In Lordaeron angekommen, wurden sie sogleich in den Thronsaal beordert, um die Rückkehr des Prinzen Arthas nicht zu verpassen. Er war von seiner langen Verfolgungsjagd in Nordend zurückgekehrt. Es war eine große Feier zu Ehren von Prinz Arthas veranstaltet worden, Menschen standen an den Wegen und der ganze Platz war hell erleuchtet. Ihr Freund, Salidon, dessen Beisein sie sich gewünscht hatten, bekam große Augen, als er die Kathedrale von Lordaeron sah. Man sagte sich, das sturmwindsche Gegenstück wäre ein plumper Felsen dagegen. “Eindeutig, ich werde Priester, koste es was es wolle.”, flüsterte er Nerozud zu. “Wenn wir gleich dabei sind, werde ich die mächtigste Eismagierin in ganz Azeroth.”, gluckste Meruhe. “Genau, und ich werde ein mächtiger Hexenmeister und werde die Dämonen in dieser Welt mein Eigen nennen.” Meruhe und Salidon schauten ihn verblüfft an, dann zuckten sie die Schultern, als Nerozud laut loslachte. Sie hörten bereits von draußen die Jubelrufe, die ausgestoßen worden um den Prinzen zu begrüßen. Die Tore öffneten sich, plötzlich war der Raum kälter, als noch vor einem Augenblick, obwohl draußen brühende Hitze herrschte. Der Prinz trat ein, in einen weiten, grauen Mantel gehüllt und eine kunstvoll gefertigte Rüstung aus Knochen am Leib, wahrscheinlich die Knochen seiner erlegten Feinde. Dann geschah alles auf einmal, Arthas sprach seinem Vater eine Drohung aus, der König schreckte hoch, der Prinz zog sein Schwert und erstach den König. Die Hölle brach los. Die beiden Begleiter des Prinzen waren untot und schossen mit Pfeilen, die eine blaue Aura hatten, auf alles was sich bewegte, die kleine Gruppe eingeschlossen. Dalar, Meruhe und Nerozud verbrannten die Pfeile, bevor sie ihnen zu nahe kamen. Meruhe richtete eine Eisbarriere auf. Man hörte weitere Pfeile, die sich näherten. Sie hatten fast den Weg in ihre Herzen gefunden, doch die Eisbarriere war schneller. Sie waren sicher, zumindest für den Augenblick. Man hörte schwere Schritte widerhallen, die immer schneller wurden und näher kamen. Plötzlich brach die Eisbarriere und Arthas erschien, wie ein grauer Teufel. Er sprach eine Formel und schon spürte Meruhe, wie ihr Leben entwich. Arthas kam mit entschlossenem Schritt näher und erstach Dalar Morgenweber, der vor Schreck erstarrt schien und den Prinzen ungläubig mit weit geöffneten Augen anstarrte. Salidon brach tot zusammen, die Formel hatte sein Leben gestohlen. Meruhe brach zusammen, Nerozud folgte einen kurzen Moment später, einen Herzschlag noch und ihr Herz würde nie wieder einen Schlag vollbringen.
Das unheilige Leben
Als Nerozud die Augen aufschlug, jedenfalls meinte er das zu tun, denn es war weiterhin völlig dunkel, war sein erster Gedanke: ‚Wenn das der Tod ist, ist er ziemlich langweilig. Ich habe mir eher so etwas wie eine Himmelspforte vorgestellt.’ Den rasselnden Atem begründete er mit der stickigen Luft, die in dem engen Raum in dem er lag vorherrschte. Er tastete um sich. ‚Fühlt sich an wie Holz. Verdammt, kann man denn hier nicht raus?’, dachte er sich und schlug mit aller Kraft gegen das Holz, welches daraufhin zerbarst. Sein erster Blick im Freien galt den Überresten einer Statue, ehe er bemerkte, dass diese Ruine Lordaeron war. Erst dann bemerkte er die Gruppe Skelette, die auf ihn zu marschierten. Er duckte sich hinter einem Überbleibsel eines Gebäudes und wartete. Während des Wartens betrachtete er den Himmel welcher eigentlich an diesen Sommertagen blau sein müsste, doch er wurde von einem tiefen dunklen Grün durchzogen. Als die Gruppe vorbeigezogen war, hörte er gedämpfte Schreie. Für den ersten Moment flammte Hoffnung in ihm auf und meinte die Stimme von Meruhe zu hören. Doch dann musste er feststellen, dass ihre Stimme niemals so tief sein würde. Trotzdem machte er sich auf den Sarg zu öffnen. Als er endlich das verrostete Schloss aufbekam schreite nicht nur er, sondern auch die Gestalt im Sarg. Ein paar Minuten später, als sich dann beide beruhigt hatten, musterte Nerozud die untote Frau, der er gerade eben geholfen hatte. Sie hatte ungefähr die Figur von Meruhe, nur irgendwie einen krummen Rücken und ein entstelltes Gesicht. Als sich dann die Frau durchrang doch etwas zu sagen stotterte sie vor sich hin: "Danke, dass Ihr mir aus dem Sarg geholfen haben... Ähm Untoter... Ich bin Meruhe und ihr seid?“ Bei dem Wort Untoter zuckte Nerozud zusammen, doch als er das Wort Meruhe hörte war er völlig geschockt. Wie war das nur möglich? Die beiden Geschwister erholten sich zunächst von der ersten Überraschung, ehe sie gemeinsam die anderen Särge öffneten. Dort entdeckten sie bis auf richtige Tote auch Salidon. Während sie versuchten aus der Ruine zu schleichen bemerkte Salidon: "Wir sind doch jetzt Untote, oder?" Darauf antwortete Nerozud: "Ja, leider!" "Warum schleichen wir dann hier lang? Wir sind doch eigentlich so wie die.“ Und Salidon zeigte auf ein paar Skelette, die schwer bewaffnet in einen Saal rannten. "Genau, dann machen wir doch gleich mit denen ein Kaffeekränzchen und trinken dieses schöne, klare Wasser aus dem Burggraben." Warf Meruhe ein. "Mehr als töten können sie uns nicht", bemerkte Nerozud trocken. Sie lachten kurz und daraufhin folgten sie der Gruppe bis sie in irgendeine Ansprache hineinplatzten. Der Saal war nicht sonderlich groß, aber dafür rund mit einem prachtvollen Thron. Des Weiteren schien ein leichter Lichtstrahl aus einer Öffnung in der Decke in das dunkle Gemäuer. "... und deshalb ist an der Zeit uns gegen Arthas zu wenden." Nerozud verstand zwar nicht viel davon, was die Frau auf dem Thron sagte, aber es klang für ihn überzeugend.
Somit wurden die 3 Freunde Teil einer untoten Bewegung unter Führung Sylvanas' Windläufer, den Verlassenen. Doch schon bald fühlten sie sich von Sylvanas ausgenutzt und beschlossen einen Kult zu gründen, der ihre eigenen Ziele widerspiegelte und nicht durch Bündnisse "gehemmt" wurde. Sie nannten ihn den Kult der Schatten, weil man ihnen zuerst nur wenig Beachtung schenkte, sie also nicht wahrnahm, sie aber doch da waren. Als wären sie nur ein Schatten, doch das sollte sich bald ändern...
Struktur
Entnommen aus dem geheimenen Kodex der Schatten:
Prüfling
...sind Anwärter des Kultes der Schatten. Sie müssen geprüft und getestet werden, um ihre Tauglichkeit unter Beweis zu stellen. Einem Prüfling ist immer mit Misstrauen, aber freundlichkeit entgegenzutreten. Bevor er nicht alle Prüfungen absoviert und den Eid abgeleistet hat, könnte er ein potentieller Verräter und Spion sein. Prüflinge sind nicht zu wichtigen Treffen des Kultes der Schatten eingeladen. Auch geheime beziehungsweise interne wichtige Informationen sind vor ihnen solange zu verbergen, bis sie zu einem Schatten des Kultes erhoben werden.
Schatten
Kultist, der alle Prüfungen bestanden und in einer Schattensitzung den Eid abgelegt hat. Schatten bilden den Großteil des Kultes und sind auch die Stärke des Kultes. Sie handeln in erster Linie zum Wohle des Kultes der Schatten und dessen Zielen, die über den persöhnlichen Zielen des Charakters stehen, da sich jeder Schatten dessen bewusst ist: "Ein Ziel kann nur erreicht werden, indem man ihm entgegenstrebt. Das Entgegenstreben beinhaltet auch temporäre Nachteile, die aber durch das Erreichen des Ziels aufgewogen werden."
Schriftführer
Die Schriftführer sind die Bewahrer der Tradition. Sie halten fest, was im und außerhalb des Kultes geschah. Ihre Schriftstücke verhelfen dem Kult zur Unsterblichkeit. Die Anzahl und die jeweiligen Schatten werden vom Schattenrat ausgewählt und in ihren Dienst erhoben. Schriftführrer verdienen hohen Respekt für ihre wichtige Arbeit im Kult.
Schattenrat
Kultisten deren Meinung bei Abstimmungen genausoviel zählt wie die der Schatten. Sie werden von den Schatten gewählt und kommen aus 3 verschiedenen "Meinungsrichtungen" die im Kult der Schatten vertreten sind. Sie diskutieren im kleinen Kreis über bestimmte Situationen im Kult und entscheiden. Die Entscheidung der 3 ist bindend für jeden Kultisten. Der Rat wird alle 3 Monate neu gewählt. Es kann jederzeit ein Misstrauenantrag gegen eines, zwei oder alle drei Mitglieder gestellt werden, welcher zu Neuwahlen führt. Der Schattenrat dient dazu die Ziele des Kultes voranzubringen und durchzusetzen, nicht um die Freiheit der Kultisten zu beeinträchtigen.
Aufnahmeprozedur
Prüfung der Geduld
In der Prüfung der Geduld wird der Prüfling dazu angehalten seine Geduld unter Beweis zu stellen. Die Art der Prüfung wird vom finsteren Tutor entschieden. Zumeist werden jedoch bestimmte, wichtige Gegenstände eingefordert, die der Prüfling dann dem finsteren Tutor übergibt. Geduld ist nicht nur eine Tugend, sondern auch notwendig im Kampf für "die neue Ära", wie sie die Kultisten nennen. Schließlich kann und wird sich dieser Kampf in die Länge strecken.
Prüfung der Kraft
In der zweiten Prüfung muss der Prüfling seine Kraft oder auch Macht unter Beweis stellen. Es geht darum einen bestimmten Gegner zu töten, der vom finsteren Tutor festgelegt wird. Dabei begleitet der Tutor den Prüfling, so dass der Neuling auf andere Dinge nebenbei geprüft wird wie beispielsweise Wortgewandheit, Besonnenheit oder Loyalität. So lernt der Tutor den Prüfling kennen und kann bestimmen, ob er als Kultist (aber auch als Spieler) zur Gilde passt. Kraft im Geiste und im Körper ist nötig um den Kampf für die Freiheit zu gewinnen. Deshalb kann die Prüfung der Kraft auch ganz andere Formen annehmen.
Prüfung des Geistes
In der Prüfung des Geistes wird dem Prüfling ein Rätsel gestellt, beziehungsweise eine Aufgabe erteilt, die Nachforschungen verlangt. Je nachdem, wie die Tutoren entscheiden. Danach folgt die Einschwörung in den Kult.
Schwur des Kultes
Der Schwur wird von jedem Prüfling in Anwesenheit eines Schattenmeisters abgelegt, bevor er ein Schatten wird. Spätestens dann ist der Neuling von der Ideologie des Kultes fest überzeugt. Nach diesem Schwur ist er ein Teil des Kultes, zum einen in Sachen Glauben und Loyalität, aber auch gegenüber den anderen Kultisten, die ihn nun als vollwertiges Mitglied akzeptieren. Der Schwur bietet des Weiteren einen ersten Leitfaden auf dem Weg der Schatten und ist Bestandteil des Kodex.
Ich, ein freier Untoter,
werde die Ziele des Kultes achten,
die Regeln des Kultes einhalten,
und die Disziplin des Kultes wahren.
Ich werde mich an denen rächen,
die mir meine Ziele verwehrten.
Ich werde den Kult gegen alle Feinde verteidigen.
Es wird das pure Chaos auf sie niederregnen.
Ideologie
Allgemein
Der Kult sieht sich als eine unabhängige Bewegung der Untoten, die dem Hass der Verlassenen folgt und ihre Ideologie für sich auslegt. Dabei will er die Welt in den Untod stürzen. Dies rechtfertigt er durch die Unantastbarkeit der untoten Rasse. Sie habe den Tod besiegt, einen unerschütterlichen Willen und der Tod sei im Gegensatz zum Leben grenzenlos und damit mehr wert. Diese Ideologie versucht man durch die sogenannte "Respektlosikgkeit der Lebenden" gegenüber den Untoten zu bekräftigen. Dadurch, dass der Kult die Untoten selbst in die "neue Ära" führen will, akzeptiert er nicht die Führung unter Sylvanas, sondern handelt autonom von ihr. Eine Freiheit, die die Kultisten vehement verteidigen. Die Ideologie des Kultes wird häufig in geheimen Schattenpredigten unentschlossenen Untoten verkündet.
Der aktuelle Schattenfürst Jarad formulierte das Ziel des Kultes folgendermaßen:
Das Ziel des Kult der Schatten ist es ein starkes Volk von Untoten auf Azeroth zu bilden. Es in seinem freien Willen zu vereinigen, und gegen jede Gefahr bestehen lassen zu können. Keine Brennende Legion, kein Hass unter verschiedenen Rassen und Völkern und auch keine Schwächen, die dadurch entstehen, sollen übrig bleiben. Ein unverwüstliches, starkes, und freies Volk der Untoten soll entstehen. Ohne Unterdrücker, ohne selbsternannte Fürstinnen oder Fürsten. Allein die Taten jedes Einzelnen und sein unbändiger freie Wille sollen ein Volk an jedes Ziel bringen, das es hat.
Kodex des Kultes
Dies ist der Kodex des Kultes, nach ihm orientiert sich die Gilde bei wichtigen Entscheidungen. Er dient dazu die Ziele und Prinzipien aufrecht und vor Augen der Kultisten zu halten. Der Kodex beinhaltet auch den Schwur der Schatten, der von jedem Prüfling abverlangt wird. Hier ein Auszug des Kodex, in dem es um die Freiheit des Kultes und die Rolle der Lebenden geht:
Freiheit kann nur einer Rasse gehören, die sich niemandem unterordnet, einer Rasse, die die Angst vor und auch den Tod selbst besiegt hat. In Gefangenschaft leben die Sterblichen. Sie sind gefangen in ihrer Furcht vor dem Tod. Ihre Angst ist ein Gift, dass jeden infiziert, der sich mit ihnen einlässt. Wir sind der Kult. Wir leben in Freiheit, frei von jeder Autorität. Unsere Freundlichkeit ist Schein, der Kampf gegen die Lebenden ein notwendiges Übel. Nur eines hat der endgültige Tod uns voraus, den Frieden. Doch was nützt selbst der Frieden, wenn man in ihm gefangen ist. Wir entscheiden selbst über unser Schicksal. Wir sind der Kult. Wir kämpfen für die Freiheit. Wir entscheiden über unser Schicksal. Wir verbessern gemeinsam die Welt für die Freien.
Freiheit wird hierbei nicht nur als Begriff der Unabhängigkeit verstanden. Für die Kultisten sind freie Verlassene diejenigen, die die Ideologie des Kultes akzeptieren. Freiheit bedeutet also auch notwendige Erkenntnis der Wahrheit bzw. der Ansichten des Kultes.
Die 7 Tugenden
Innerhalb des Kult der Schatten bildete sich mit der Zeit eine Sammlung von Tugenden. Zum einen bestehen sie aus den 3 Prüfungsdisziplinen, zum anderen aus Eigenschaften, die ebenfalls sowohl wichtig zum Überleben, als auch wichtig für das Ansehen und den Respekt, eines Kultisten sind. Diese Tugenden dienen als erstrebenswertes Ziel der Schatten, um den Kult zum Erfolg zu führen, aber auch als eine Art Verhaltenskodex. Man begrenzte die Tugenden damals auf die sieben wichtigsten:
- Geduld - Der Weg der Schatten ist lang und der Kultist braucht die nötige Geduld, um seine Ziele zu erreichen.
- Kraft - Ob nun im Schwertarm oder in der Magie. Ein Schatten muss sich zu verteidigen wissen.
- Weisheit - Sei es in der Wortgewandheit oder in der Geheimhaltung. Ein dummer Kultist ist ein toter Kultist.
- Tradition - Die Werte des Kultes müssen erhalten bleiben. Dafür hat jeder Schatten Sorge zu tragen.
- Disziplin - Selbstdisziplin und das Fügen in eine Gesellschaft wie in die des Kultes soll die Kultisten von den Lebenden unterscheiden.
- Standhaftigkeit - Die Schatten beharren auf ihrer Ideologie.
- Furchtlosigkeit - Jeder Kultist hat die Angst vor dem Tod selbst besiegt und hat nun nichts mehr zu fürchten.
Bataillon "Schwarzer Phönix"
Geschichte
Kaum wurde der Kult bekannt, verlangte es sich einen Deckmantel zu verschaffen. Decknamen und einfache Verkleidungen waren Vorsorgen, doch auf Dauer waren sie ungenügend. Also erschuf der Kult der Schatten ein Bataillon unter dem Namen "Schwarzer Phönix". Dieses Bataillon kämpfte im Namen Sylvanas und wurde sehr beliebt bei der Fürstin.
Als Meruhe den Kult verriet, sagte dieser als Bataillon, sie sei die Anführerin des Kultes und wolle das Bataillon stürzen um sich einen mächtige Feind vom Hals zu schaffen. Die dunkle Fürstin war überzeugt und Meruhe starb am Abhang von Tausend Nadel durch die Hand Zudnerais, das mächtigste Mitglied des Bataillons und Mitbegründer des Kultes, auch bekannt als Nerozud Nazferati. Der Kult zog sich langsam zurück, offiziell war er geschlagen, enthauptet, denn Meruhe sollte der Kopf gewesen sein. Doch jeder wusste, dass ihre Kultisten noch existierten, das Bataillon suchte sie und fand viele, in Wahrheit alles Leute die dem wahren Kult im Wege standen. Jene wurden hingerichtet wegen angeblichen Hochverrates. Das Bataillon gewann an Macht, mit ihm der Kult und die Schatten waren nun nahezu überall. Man sagt, dass es nicht mehr lange dauern wird bis der Kult sich erhebt und mit ihm eine neue Ordnung des Bataillons entstehen wird.
Rangsystem
Ränge
- Rekrut
- Klinge
- Apotheker
- Todespirscher
- Sanitäter
- Offizier
- Kommandant
Erläuterungen
Sämtliche Mitglieder des Bataillons "Schwarzer Phönix" werden auch Gardisten genannt.
Rekrut
Die Prüflinge des Kultes bezeichnen sich in der Öffentlichkeit als Rekruten. Rekruten sind Anwärter auf den Rang "Klinge". Sie werden geprüft auf Kraft, Geist und Geduld. Natürlich werden sie in Disziplin und Verhalten als Gardist des "schwarzen Phönix" geschult.
Klinge
Als Klinge bezeichnen sich im Grunde alle Gardisten. Klinge ist die Bezeichnung für die Soldaten des "schwarzen Phönix". Die Klinge, die keinen zusätzlichen Rang besitzt, hat die Aufgabe dort zu helfen , wo es nötig ist. Wachgänge im Silberwald , Tirisfal, im Hügelland und im Arathibecken zählen auch zu den Aufgaben der Klinge.
Klingen und Rekruten unterliegen dem strengen Gehorsam gegenüber ihren Vorgesetzten und führen dessen Befehle aus. Die Gruppe der Rekruten und Klingen besitzt einen gemeinsamen Offizier.
Apotheker
Apotheker unterstützen das Batallion mit Tränken und anderen Heilmitteln. Außerdem vertreten sie den "Phönix" in der Hauptstadt. Sie kümmern sich dort um Aushänge und sind dafür zuständig Fragen von Außerhalb zu beantworten. Apotheker wissen immer über alle Gesetze bescheid und können dadurch Taten der Garde rechtfertigen. Außerdem unterrichten Apotheker die Rekruten über die Rechte und Pflichten des „schwarzen Phönix“. Apotheker sind auch für Einkäufe und Verkäufe der Garde zuständig.
Todespirscher
Der Todespirscher ist der Bote der Garde. Er beschafft, wenn nötig, Informationen und beseitigt Feinde und Verräter unauffällig. Die Stärken des Todespirscher liegen in seiner Geduld, Stärke und seiner Fähigkeit unentdeckt zu bleiben. Er bewegt sich lautlos und kann seine Feinde schnell ausschalten. Diese Fähigkeiten machen den Todespirscher zu einem wichtigen Späher und Kundschafter der Garde.
Sanitäter
Der Sanitäter ist für die Heilung in der Schlacht zuständig. Er stärkt mit seinen Gebeten die Moral der Garde im Kampf. Aber auch außerhalb einer Schlacht ist er dafür zuständig die Gardisten gesund zu halten. Dabei wird er von den Apothekern unterstützt. Sanitäter genießen hohen Schutz in der Garde, denn wenn sie fallen, fällt die Garde.
Offizier
Jeder Rang hat seinen eigenen Offizier ( Offizier der Todespirscher, Offizier der Sanitäter, usw.) Offiziere besitzen die höchste Befehlgewalt nach dem Kommandanten. Sie vertreten ihren jeweiligen Bereich und sind sein Sprachrohr. Offiziere sind für die Propaganda des "schwarzen Phönix" zuständig. Sie unterstützen die Apotheker bei ihren Aushängen und beraten über Verläufe und Pläne des Batallions. Sie vertreten den Kommandanten bei Abwesenheit.
Kommandant
Der Kommandant vertritt den kompletten "schwarzen Phönix" vor der Fürstin und hat sich für die Taten des Phönix stets zu rechtfertigen und zu verantworten. Er besitzt die höchste Befehlsgewalt.

