Orcs
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Die Orcs gehören zu den stärksten Kriegern von Azeroth. Sie kommen ursprünglich aus Draenor, wo sie einst von der Brennenden Legion versklavt worden waren und durch das Dunkle Portal nach Azeroth gelangten, um im Namen der Legion Azeroth zu erobern und zu vernichten. Unter ihrem neuen Kriegshäuptling Thrall konnten sie sich jedoch von ihren dämonischen Herren befreien und ihr eigenes Land in Zentral Kalimdor besiedeln, welches sich Durotar nennt.
Die Orcs sind der Hauptbestandteil der Horde.
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| Anführer: | Thrall (Horde), Rend Schwarzfaust (Dunkle Horde), Kargath Messerfaust (Teufelshorde) |
| Sekundäre Anführer: | Drek'thar, Garrosh Höllschrei, Nazgrel (Horde), Nek'rosh Schädelberster (Dunkle Horde), Zuluhed der Geschlagene (Teufelshorde), |
| Hauptstadt: | Orgrimmar (Horde), Schwarzfels (Dunkle Horde), Höllenfeuerzitadelle (Teufelshorde) |
| Heimat: | Azeroth, Draenor |
| Charakteristische Klassen: | Jäger, Schurke, Schamane, Hexenmeister, Krieger, Klingenmeister, Scharfseher, Peon, Plünderer, Windreiter, Grunzer, Necrolyten, Bestienmeister, Barbar, Knochenbrecher, Berserker, Totenbeschwörer, Assassine, Braumeister |
| Charakteristisches Reittier: | Wolf |
| Primäre Sprache: | Orcisch, Gemeinsprache |
| Sekundäre Sprachen: | Goblin, Taur-ahe |
| Politische Zugehörigkeit: | Horde, Dunkle Horde, Teufelshorde |
Inhaltsverzeichnis |
Einleitung
Für ihre Feinde sind sie brutale und furchtlose Krieger ohne Gleichen. Für ihre Verbündete sind sie ehrenhafte und noble, weise und spirituelle Krieger. Die Orcs von Lordaeron gehören einem Volk an, welches erneut seine wahre Bestimmung gefunden hat, indem es alte arkane und dämonische Rituale gegen schamanistische Weisheit eingetauscht und somit wahre Stärke erlangt haben. Zwar halten noch immer einige Orcs an den alten Praktiken fest, doch ihre Zeit schwindet. In der Schlacht kämpfen Orcs mit blutiger Leidenschaft. In ihrer Kultur bringt der Erfolg im Kampf ihnen große Ehre ein. Für die Orcs zählt die persönliche Ehre sehr viel, weshalb jeder einzelne von ihnen zu wilden Kampfmaschinen wird und jeder von ihnen in jedem Kampf immer sein Bestes gibt. Ehre wird in der Gesellschaft der Orcs hoch gehalten. Sogar die Namensgebung der Orcs ist erstmals provisorisch. Orcs benutzen ihren Namen nur so lange, bis sie von ihrem Klan einen neuen Namen bekommen, welcher ihre Taten reflektiert.
Ehre spielt, wie schon erwähnt, eine große Rolle in der Gesellschaft der Orcs und die meisten Orcs würden lieber sterben, als seinen Klan oder seine Ehre zu verlieren. Dies ist jedoch eine neuere Entwicklung bei den Orcs. Vorher wurden sie von der Brennenden Legion versklavt und total von ihr eingenommen. Zwar schienen die Orcs auch vorher rasch erzürnt zu sein, doch sie wurden immer wieder auf den rechten Weg zurück geführt durch ihre schamanistischen Anführer. Nun gibt es nur noch wenige Klans, welche Dämonen verehren, da die Allianz und die Horde die meisten vernichtet haben. Nun leben die meisten Orcs unter der erneut schamanistischen Führung von Thrall, welcher seine Werte von Orgrimm Schicksalshammer gelehrt bekommen hat. Die Orcs genießen relative Popularität unter einigen Völkern. Zwar sehen die Völker der Allianz sie als brutal und gefährlich an, doch haben andere Völker, wie die Tauren oder die Jungeltrolle, ihre grünen Verbündeten mehr als nur zu schätzen gewusst. Vielleicht werden die Allianz und die Horde sich eines Tages annähern und mehr Verständnis füreinander aufbringen, doch noch ist dieser Tag in weite Ferne gerückt.
Die Orcs durchlaufen eine kulturelle Revolution, da sie noch immer den Blutdurst in ihren Körper spüren. Doch Thrall versucht mit seinem Schamanismus die Horde sowohl äußerlich, als auch innerlich, mit dem Schamanismus und ihrer neuen Nation Durotar zu leiten. Dennoch sind nicht alle Orcs mit diesem friedlicheren Weg einverstanden. Es gibt noch immer kriegstreibende Orcs, welche mit Absicht Karawahnen oder Siedlungen der Allianz überfallen. Unter ihnen sind in der Regel immer noch die Hexenmeister von einst.
Geschichte
Fünftausend Jahre lang lebten die Orcs im schamanistischen Einklang in den weiten Ebenen von Nagrand auf Draenor, ihrer ursprünglichen Heimat. Sie lebten friedlich mit den Draenei zusammen und führten Kriege gegen die dortigen Oger. Eines Tages jedoch wurde Kil'jaeden, einer der Anführer der Brennenden Legion, auf Draenor aufmerksam, da dieser nach den Draenei gesucht hatte. Nachdem er Draenor gründlich untersucht und beobachtet hatte, fand er Gefallen an den Orcs und trachtete danach, die Orcs in seine Reihen einzugliedern. Hinterlistig überzeugte Kil'jaeden die Orcs davon, dass die Draenei Angriffe auf sie planten. Die Orcs waren so geschockt von dieser vermeintlichen Erkenntnis, dass sie ohne lange darüber nachzudenken Kil'jaedens Angebot annahmen und das Blut des Grubenlords Mannoroth tranken. Grom Höllschrei war mit einer der ersten, welche das Blut tranken und überredete rasch die anderen Kriegshäuptlinge, es ihm gleich zu tun. So wurden die Orcs an den Blutpakt gebunden und waren fortan willenlose Sklaven der Brennenden Legion.
Aufstieg der Horde
Aufgrund des Massenmordes an den Draenei lehnten die Elemente ab, den Orcs weiterhin zu helfen. Ungläubig wandten sich die Orcs an Ner'zhul, welcher einen recht populären Status unter den Orcs inne hielt. Doch bald schon wurde er von Gul'dan als neuer Anführer der Orcs ersetzt. Langsam wurde die gesamte Rasse der Orcs korrumpiert. Sie bildeten eine große Streitmacht, welche sich später die Horde nennen würde. Über die Jahre haben die Orcs nicht nur die Draenei, sondern auch viele andere Völker von Draenor fast vollständig abgeschlachtet, sodass Draenor total zerstört war. Da es nun an Gegnern mangelte, begannen die Orcs sich in ihrem Blutrausch sogar gegenseitig zu bekriegen. Aus einstigen Rivalitäten wurden Blutbäder; das Chaos regierte die Gesellschaft der Orcs. Die verbliebenen Draenei versuchten ihren Vorteil daraus zu ziehen und begannen einen guerilla Krieg, welcher bis zu diesem Tag fort gesetzt wurde.
Gul'dan verriet die Horde später und gliederte sie in die Reihen der Brennenden Legion ein. Kil'jaeden brachte Gul'dan bei, wie er mithilfe der Netherenergie mit den Toten kommunizieren und somit noch mächtiger werden konnte. Diese Erfahrungen veränderten Gul'dan grundlegend. Er nannte sich selbst nicht mehr Kriegshäuptling, sondern zog sich während des ersten Krieges in den Hintergrund zurück und ernannte Schwarzfaust zum Kriegshäuptling.
Im Hintergrund sammelte Gul'dan alle Hexenmeister der Orcs unter sich, welche wie er nach Macht strebten, und brachte ihnen bei, was ihm Kil'jaeden beigebracht hatte. All jene, die es nicht schafften, starben rasch, doch diejenigen, die es beherrschen konnten, bildeten zusammen mit Gul'dan den Schattenrat. Vorsichtig manipulierte der Schattenrat die verschiedenen Klans der Orcs, sodass sie die eigentlichen Anführer der Horde wurden. Hauptsächlich nährte der Schattenrat die Orcs mit der Vorstellung, bald in eine neue Welt einfallen zu können, welche ähnlich wie Draenor sein würde. Bevor der Blutdurst der Orcs außer Kontrolle geriet, durchforsteten die Hexenmeister des Schattenrates im Nether nach Welten, welche einfach zu erreichen waren. Außerdem gründete Gul'dan mehrere Schulen für Totenbeschwörer, um weitere Orcs auszubilden.
Visionen von Medivh
Eines Nachts stießen die Hexenmeister auf die Gedanken eines extrem mächtigen Wesens. Gul'dan ersuchte Kil'jaeden um Rat, doch Kil'jaeden erhörte sein Rufen nicht. Wenn sogar Kil'jaeden sich vor diesem Wesen fürchtete, könnte er eine mächtige Magiequelle sein, wenn Gul'dan erneut Kontakt mit ihm aufnahm. Gul'dan suchte also weiterhin alleine nach diesem Wesen und Wochen später war er erfolgreich. Er traf in einer Vision Medivh, einen mächtigen Magier aus einer entfernten Welt. Gul'dan wollte Medivh testen, doch Medivh war viel zu intelligent und schnell für ihn, sodass Gul'dan nur wenig heraus fand. Die Absichten Medivhs waren unklar, deswegen zog sich Gul'dan rasch zurück, um Medivh keinen Vorteil über ihm zu liefern.
Weitere Wochen später kam Medivh in den Träumen der Hexenmeister von Draenor vor und zeigte ihnen Bilder seiner Welt, welche Azeroth hieß. Der Schattenrat, welcher zwar im Unklaren über Medivhs wahre Absichten war, waren sich jedoch einig, dass sie in diese Welt gelangen mussten und nahmen Kontakt zu Medivh auf, um ihn zu bitten, einen Weg zu finden in diese Welt einzudringen. Weitere Wochen zogen ins Feld und nichts geschah. Viele Mitglieder des Schattenrates begannen sich zu fragen, ob dieser Medivh nicht vielleicht nur Scherze mit ihnen trieb, doch dann öffnete sich ein Riss, durch welchen die Orcs Azeroth sehen konnten.
Erster Krieg
Mit der Zeit konnten die Hexenmeister das Tor stabilisieren und erste Späher hindurch schicken, welche allerdings wahnsinnig wurden. Dennoch konnten die Hexenmeister mit genügend Geduld das Portal so weit ausbauen, dass die Orcs in Massen hindurch wandern konnten. Das Portal wurde als das Dunkle Portal später bekannt. Die Orcs begannen, erste Lager auf Azeroth aufzuschlagen.


