Relysos Stundenruf

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Relysos Stundenruf ist ein Offizier der Verlassenen im vierzehnten Infanteriebataillon Lordaerons. Er war ehemalig Leiter einer Projektgruppe in der königlichen Apothekervereinigung. Seine Schwester Liiya Stundenruf ist seine einzige Verwandte, die er noch kennt.

Image:IconNormal Horde-Wappen.gif Relysos Stundenruf
Titel: Offizier der Königsblauen Garde
Geschlecht: Männlich
Volk: Image:IconSmall Untote M.gif Verlassene
Zugehörigkeit: Lordaerons Vierzehntes
Beruf: Soldat
Aufenthaltsort: Tarrens Mühle, Unterstadt
Status: Untot
Verwandt: Liiya Stundenruf (Schwester), Ina Stundenruf (Mutter), Tom Stundenruf (Vater)


Inhaltsverzeichnis

Äußerliche Merkmale

Das wohl auffälligste Merkmal Relysos' ist seine goldene Taschenuhr, die er von seiner Schwester geschenkt bekam, als er in der königlichen Apothekervereinigung arbeitete. Spätestens ab diesem Zeitpunkt legte Relysos großen Wert auf Pünktlichkeit. Seine Statur war bereits zu Lebzeiten eher schmächtig, da sein Vater ihn lehrte bescheiden zu sein und seine Mutter ihm dem entsprechend das Essen servierte. Die Frisur ließ er sich kurz vor der militärischen Laufbahn kurzschneiden.

Biografie

Zu Lebzeiten

Relysos Stundenruf wurde in Lordaeron geboren. Er stammt aus einer relativ wohlhabenden Familie des Mittelstandes. Sein Vater, Tom Stundenruf, war ein Nachtwächter und rief stündlich die Uhrzeit. Seit mehreren Generation war das in dieser Familie Tradition, dass der Mann bei den Nachtwächtern arbeitete, woher der Familienname auch seinen Ursprung hat. Seine Mutter hieß Ina Stundenruf und widmete sich ganz den Kindern. Sie verdiente nebenbei etwas für den Familienhaushalt mit der Malerei. Der ungewöhnliche Name Relysos' rührt wahrscheinlich von ihrer Kreativität her und bedeutet Wiedererkennung. Vermutlich erkannte seine Mutter in ihm ihren Mann wieder oder hoffte zumindest, dass er wenig wie dieser werde. Mit 4 Jahren kam Relysos' Schwester Liiya zur Welt. Diese sah in ihrem großen Bruder häufig eine Art Vorbild, was sich auf spätere Entscheidungen in ihrem Leben auswirken sollte. Die beiden Kinder erhielten eine gute Schulbildung und Relysos ließ Neigungen zur Mathematik erkennen. Mit 14 Jahren führte er selbstständig komplexe Rechnungen zu Hause über den Schulunterricht hinaus durch. Als er 16 wurde, bekam er das Angebot einer Handelsstation im Silberwald dort zu arbeiten. Er nahm das Angebot an und brach damit die alte Familientradition. Dadurch fiel Relysos in die Ungunst seines Vaters, den er seitdem nie wieder gesehen hatte. Seine Mutter hingegen besuchte ihn noch einige Male bis Relysos eines Tages in einem Streitgespräch seinen Beruf über die Familie stellte und letztere sogar in Frage stellte. Daraufhin arbeitete sich Relysos in der Handelsstation, ganz auf sich allein gestellt, innerhalb weniger Jahre nach oben. Er übernahm die Leitung und sorgte dafür, dass die Station zu einem der größten Versorgungspunkte im Silberwald wurde. Durch die ständigen eintreffenden Waren und deren Inspektion von Relysos infizierte er sich rasch mit der Seuche, was ein Zurückkehren zu seinen Eltern unmöglich machte.

Leiter der Projektgruppe

Als Diener der Geißel setzte man Relysos' Intellekt rasch dazu ein, um ihn in die dunklen Künste der Schattenmagie einzuweihen. Er lernte sich die Kräfte eines Hexenmeister anzueignen, indem die dämonischen Energien der brennenden Legion kanalisierte. Einige Monate nach Beginn der Rebellion Sylvanas' schloss sich auch Relysos den Verlassenen an und übernahm dort die Führung über ein Nachschubpunkt der Verlassenen. Dort kam er schnell in Verbindung mit Waren und Gerätschaften der königlichen Apothekervereinigung, worauf er wenig später ein Angebot erhielt dort direkt für die Fürstin zu arbeiten. Als die Entwicklung der neuen Seuchen nur schleppend voran ging, suchte man in der Apothekervereinigung nach neuen Möglichkeiten der Forschung und gründete dazu neue Projektgruppe. Orren, ein Apotheker, den Relysos während seiner Zeit dort kennenlernte, und Relysos selbst bekamen von Apothekermeister Faranell die Aufgabe übertragen eine dieser Projektgruppen zu leiten. Ein halbes Jahr später jedoch, nachdem Relysos von einer längeren Geschäftsreise zurückkehrte, wurde die Projektgruppe aus unerfindlichen Gründen aufgelöst. Die ehemaligen Mitglieder waren spurlos verschwunden und Relysos beschloss seine Zusammenarbeit mit der königlichen Apothekervereinigung zu beenden.

Karriere bei Lordaerons Vierzehntes

Nach der Kündigung bei der Apothekervereinigung irrte Relysos einige Wochen ziellos umher. Doch dann traf er auf Thyndras van Kheel, Kommandant des vierzehnten Infanteriebataillons, mit dem er zu Apothekerzeiten häufig bei militärischen Operationen oder Expeditionen zusammengearbeitet hatte. Dieser bot ihm an für die Königsblaue Garde zu kämpfen. Relysos nahm das Angebot und kämpfte fortan als Gefreiter für Lordaerons Vierzehntes. Aufgrund seines vorbildlichen Verhaltens, seiner Bildung und des Offiziersmangels, sowie auch wahrscheinlich der guten Verbindung zum Kommandanten, gelang es Relysos schnell in das Amt eines Offiziers aufzusteigen. Dort leitete er größere Rekrutierungsmaßnahmen in die Wege und kümmerte sich insbesondere um die Ausbildung in Lordaerons vierzehnten Infanteriebataillon.

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