Trolle
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Trolle
Rasse
Die Rasse der Trolle (oder Troll in der Einzahlt) gliedert sich in vier Unterarten auf. Man unterscheidet sie in die folgenden Unterrassen:
- Sandtrolle
- Waldtrolle
- Eistrolle
- Dschungeltrolle
Wobei sich die Unterart der Dschungeltrolle seit dem Auszug der Darkspear gen Kalimdor nun in die Gruppen der Dschungeltrolle und Inseltrolle aufteilt. Genetisch und anhand der Herkunft handelt es sich hier um ein und die selbe Unterart, doch sollte man einen Inseltroll der Darkspear niemals! mit einem Dschungeltroll vergleichen oder bezeichnen.
Es gibt zudem noch Gerüchte über eine fünfte Spezies, den sogenannten Dunkeltrollen. Da es aber weder auffindbare Beweise noch Bestätigungen der Gerüchte gibt, sind sich Forscher noch unschlüssig ob es sich dabei um einen Aberglauben, Schreckgeschichten für Trollkinder oder um ein so scheues Volk handelt, dass es sich unbemerkt durch die Geschichte der Welt bewegen konnte.
Beschreibung
Die charakteristika der Trolle reicht von barbarisch-agressiv über gelassen-ruhig bishin zu euphorisch-verrückt. Interessant an der trollischen Verhaltensweise ist jedoch, dass einige Charakterzüge nicht nur persönlicher Natur sind. Auch die unterschiedlichen Unterarten zeichnen sich durch besondere Verhaltensweisen aus.
So verhalten sich die Angehörigen der Darkspear relativ friedlich und Weltoffen wohingegen Eistrolle eine regelrechte Rage gegenüber Fremden entwickelt haben.
Die charakteristischen Merkmale der Trolle sind zum großen Teil geschichtlich bedingt. Durch generationenlangen Vertreibungen, evolutionären Veränderungen oder Umweltbedingten Völkerwanderungen haben sich die Trolle nicht nur körperlich sondern auch in ihrer Interaktion mit anderen Völkern verändert.
So verbleiben Sandtrolle in tiefster abgeschiedenheit und meiden sogar den Kontakt zu anderen Trollarten um ihre Geheimnisse zu hüten, wohingegen Waldtrolle einst eine offene Politik zu den Orks und anderen Völkern unterhielten, diesen Kontakt jedoch aus politischen Gründen unterbrachen.
Was alle Trolle jedoch zugleich aufweisen, ist eine enorme Neugierde. Auch wenn sie unterschiedlich damit umgehen, sind sie extrem wissbegierig auf alles, was sich ihrer Kenntnis entzieht.
Die Trolle der Horde neigen sogar dazu, einige verhaltensweisen der Horde-Völker zu kopieren. Unklar ist, ob dies aus Hohn oder Anpassungswillen geschieht - das Ergebnis ist jedoch in den meisten Fällen sehr unterhaltsam. So entstanden seit dem Beitritt der Trolle zur Horde etwa zehnmal mehr Dialekte der orkischen Sprache als überhaupt allgemein bekannte Sprachen weltweit existieren. Was bislang noch sehr viele Rätsel aufwirft, da alle Trolle die gleiche oder eine verwandte Trollsprache verwenden.
Merkmale
Trolle sind im Durchschnitt etwa 2,10 Meter groß und 90 Kilogramm schwer, mit Ausnahme der Stämme der Drakkar und Zandalar, die etwas größer (2,30 Meter) als ihre Verwandten sind.
Trolle weisen gemeinsame Charakteristiken mit Orks(Hauer) und Nachtelfen(Größe, lange Ohren) auf. Die Gemeinsamkeit mit den Orks ist wohl aber zufällig, da Trolle schon Hauer vor der Invasion der Grünhäute besaßen. Die Größe und die langen Ohren, die sie mit den Nachtelfen teilen, ist jedoch durch die Evolution bedingt, da man davon ausgeht dass Nachtelfen sich aus einer Gruppe von Waldtrollen entwickelten.
Alle Trolle sind kräftig gebaut und relativ muskulös(auch die Gelehrten unter ihnen) Ihre Hautpigmentierung gibt es in verschiedenen Schattierungen die von grün nach blau bis zu lila reichen.
Dschungeltrolle
Die Körper der Dschungeltrolle sind von einem kurzen, weichen Fell bedeckt, das sie violett oder grau erscheinen lässt. Dschungeltrolle sind auch ungewöhnlich gewandt im Vergleich mit anderen Trollen.
Waldtrolle
Durch eine Mutation, die vor vielen Jahrtausenden stattfand, können die Körper der Waldtrolle in begrenztem Maße pflanzliches Leben tolerieren. Kurz nach der Geburt beginnt eine Schicht Moos auf der Haut der Waldtrolle zu wachsen und verleiht ihnen ihre charakteristische grüne Farbe.
Eistrolle
Die Haut der Eistrolle kommt in Schattierungen zwischen weiß und blau vor. Es wurden auch vereinzelt grünhäutige Eistrolle beobachtet. Diese sind aber selten, und die grüne Farbe ist eine Folge der Pigmentierung, nicht von Pflanzenbewuchs wie bei den Waldtrollen. Eistrolle haben normalerweise dichte Haarmähnen.
Eistrolle sind besonders gewalttätig und grausam, selbst im Vergleich mit anderen Trollen. Dieser unangenehme Charakter ist jedoch nicht die Folge der verschneiten Gebiete, in denen die Trolle leben; vielmehr ist es so, dass einige Trollstämme wegen ihres Verhaltens in den hohen Norden vertrieben wurden, und sich dort zu Eistrollen entwickelten
Sandtrolle
Die Haut der Sandtrolle ist rau und brüchig und von brauner bis goldener Farbe. Sandtrolle haben auch dünnere Haarmähnen als ihre Artgenossen. Sie leben abgeschieden und greifen jeden Fremden an.
Dunkeltrolle
Vereinzelten Berichten zu Folge haben die Dunkeltrolle graue oder dunkel-lilane bis schwarze Haut und führen zumeist ein unterirdisches Leben. Bei angeblichen Sichtungen von Dunkeltrollen werden sie als titanisch und unzivilisiert beschrieben. Allerdings gibt es starke Zweifel an diesen Berichten, da bisher noch kein einziger, direkter Überlebender von einer Begegnung mit Dunkeltrollen aufgefunden werden konnte. Alle Erzählungen von angeblichen Sichtungen beginnen mit: "Ich kenne/kannte Jemanden, der..."
Neueste Informationen berichten jedoch von großen Anstrengungen der Forscherliga und der Venture & Co. GmbH, die intensive Nachforschungen betreiben.
Es steht daher also noch in den Sternen, ob sich die Gerüchte bewahrheiten oder ob diverse Expeditionen lediglich riesige Investitionsverschwendungen sind.
Herkunft
Man geht davon aus, dass sich die Trolle vor mehr als 16.000 Jahrzen schon gab. Alte Schrifttafeln und Knochenfunde beweisen die Theorie von Trollvölkern, die Kalimdor schon vor seiner Spaltung in seine drei Kontinente bewohnten.
Auch sehr interessant sind die Theorien darüber, dass sie das erste Volk Kalimdors waren, welches nicht von Göttern, Titanen und Aspekten abstammte und ein hohes Maß an Zivilisation und Intelligenz besaßen.
Auch wenn man sie in ihren frühen Stadien der Evolution als wild und barbarisch bezeichnet, bleibt noch relativ offen, wann die trollische Kultur ihre höchste Stufe in der Entwicklung hatte. Es gibt die allgemein anerkannte Annahme, der beiden Großimperien der Amani und Gurubashi (Die Überreste der Hauptstädte Zul'Aman und Zul'Gurub sind noch heute zu sehen), die jedoch durch die Entstehung der Nachtelfen an Macht verloren, wodurch sich die Rasse der Trolle stetig Rückentwickelte. Auch wenn sie noch immer als hochintelligent gelten, zeugen die heutige Gesellschaft und Soziologie von einer stetigen Rückentwicklung, die sich jedoch zur heutigen Zeit auf einem normalen Stand eingependelt hat. Man geht also nicht davon aus, dass der Prozess sich weiter fortsetzt.
Eine weitere Theorie beschreibt das Volk der Trolle als eine komplexe Spezies, mit barbarischen Zügen, die jedoch fehlende Intelligenz und Soziologie durch körperliche Eigenschaften ausgleichen konnte. Demnach wohnten den "Urtrollen" unglaubliche körperliche und mentale Kräfte inne, die sie im Laufe der Zeit jedoch verloren. Die Absplitterung der Nachtelfen aus diesem Volk gilt als Theorie, dass sich die rasse der Trolle in zwei Richtungen entwickelte. Diese ansicht ist jedoch noch nicht offiziell anerkannt.
Weiteres
Für Informationen zur Rasse der Trolle können Sie sich auch nach folgenden Schlagwörtern suchen:
Kompendium der Trolle: Geschichte, Entstehung und was man sonst noch wissen sollte.

