Tyrande Wisperwind

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Tyrande Wisperwind ist die Hohepriesterin der Elune und Anführerin der Nachtelfen und des Mondtempels. Sie regiert ihr Volk vom Mondtempel in Darnassus aus und ist die Gefährtin von Malfurion Sturmgrimm.

Image:IconNormal Allianz-Wappen.gif Tyrande Wisperwind
Titel: Hohepriesterin der Elune
Geschlecht: Weiblich
Volk: Nachtelfe
Zugehörigkeit: Nachtelfen, Schildwachen, Elune, Allianz
Beruf: Hohepriesterin der Elune, Anführerin der Nachtelfen
Aufenthaltsort: Mondtempel
Status: Lebend
Verwandt: Malfurion Sturmgrimm (Gefährte), Illidan Sturmgrimm (Schwager), Dejahna (Mentorin), Shandris Mondfeder (Adoptiv Tochter), Ash'alah (Begleiter)

Inhaltsverzeichnis

Persönlichkeit

Tyrande ist die leidenschaftliche und rasche Anführerin der Nachtelfen Schildwachen. Sie ist zudem eine Mondpriesterin und verehrt ihre Göttin bei jeder denklichen Gelegenheit. Tyrande ist aufopferungsvoll und würde alles tun, um jene zu beschützen, die sie liebt. Dies schließt nicht nur ihren über alles geliebten Malfurion ein, sondern auch das gesamte Volk der Nachtelfen. Oftmals fällt Tyrande rasche Entscheidungen und schlägt Handlungen ein, welche Andere nicht akzeptabel finden würden, doch bei all ihren Handlungen hat sie stets das Beste für Kalimdor und ihr Volk im Hinterkopf.

Anderen Völkern gegenüber ist sie sehr skeptisch und gibt nur selten Ratschläge oder bietet ihre Hilfe an. Das Mindeste, was sie für andere Völker tun würde, wäre eine Eskorte zu schicken, um sie durch ihre Wälder zu geleiten oder Späher hinter ihnen herschicken, um sicher zu gehen, dass sie ihrer Heimat kein Leid zufügen. Zu Fremden, welche sie besser kennen gelernt hatte, verhält sie sich offener und kann sogar recht freundlich sein. Zwar schätzt sie die Hilfe von Fremden, welche an ihrer Seite gekämpft haben, kann diese Wertschätzung allerdings nicht immer verständlich zur Geltung bringen.

Tyrande reitet auf einem mächtigen Frostsäbler namens Asha'alah in den Kampf. Die Hohepriesterin zieht es vor, in Wäldern zu kämpfen und benutzt im Kampf ihre Geschwindigkeit und Beweglichkeit aus, um auf Distanz zu bleiben und ihre Gegner mit ihren Bogen anzugreifen. Ihre mächtigen Zauber setzt sie nur ein, wenn sie gegen eine Überzahl an Gegnern kämpft oder eine Schlacht schlecht verläuft. Im Angesicht der Feinde schreckt sie nicht vor Angriffen zurück und lässt, wenn möglich, niemanden am Leben. Ihr Pflichtgefühl, ihr Volk und ihre Heimat zu beschützen, gewichtet Tyrande höher als einen ehrenvollen Kampf.

Geschichte

Tyrande Wisperwind lebte zusammen mit den Zwillingen Malfurion und Illidan Sturmgrimm in der Nachtelfenstadt Suramar. Die drei waren unzertrennliche Freunde und verbrachten die meiste Zeit spielend im Wald. Zusammen lernten sie zu jagen, doch Tyrande war stets die Beste von den dreien gewesen. Als sie zu erwachsenen Elfen wurden, unterstützen sie sich gegenseitig darin, ihren Berufungen nachzugehen.

Tyrande fühlte sich zum Mondtempel von Suramar hingezogen und wurde bald darauf eine Novize im Orden der Schwesternschaft der Elune. Malfurion suchte den Halbgott Cenarius auf und ließ sich von ihm im Druidentum unterweisen, doch Illidan suchte noch immer nach seiner Bestimmung und hoffte sie in der Magie zu finden. Illidan war begeistert von Tyrande, doch Malfurion bemerkte diesen stillen Kampf um Tyrandes Herz lange Zeit nicht.

Krieg der Urtume

Siehe hierzu den Hauptartikel zum Krieg der Urtume

Als die Hochgeborenen begannen, mithilfe des Quells der Ewigkeit ein Portal ins Nether zu öffnen und die Brennende Legion beschworen, brach mit dem Überfall auf Zin-Azshari der Krieg der Urtume aus. Es bildete sich im Verlauf der ersten Überfälle rasch der nachtelfische Widerstand, angeführt von Kur'thalos Rabenkrone mit Unterstützung der Mondgarde und der Schwesternschaft der Elune. Gemeinsam zogen sie gen Zin-Azshari, um ihre geliebte Königin zu befreien. Hohepriesterin Dejahna führte die Mondpriesterinnen und auch Tyrande in den Kampf gegen die Legion und sie heilten die Wunden der Verletzten. Es stellte sich heraus, dass Tyrande erstaunliche Fähigkeiten mit Elunes Hilfe hatte.

Junge Tyrande

Im Laufe des Krieges wurde Dejahna schwer verwundet und Marinda wurde von Tyrande in Dejahnas Zelt geschickt. Dort erfuhr sie und alle anderen Mondpriesterinnen, dass Tyrande die neue Hohepriesterin werden sollte. Kurz darauf starb Dejahna und Tyrande war ehe sie sich versah, die Anführerin der Schwesternschaft. Sie führte ihre Schwestern weiterhin erfolgreich in den Kampf und machte ihre Arbeit gut, dennoch hatte sie einige Neiderinnen, wie Maiev Schattensang, welche sich selbst als viel erfahrener als Tyrande einstufte. Während des Krieges versuchte Illidan Tyrande mit seinen mächtigen Zaubern als neuer Anführer der Mondgarde zu beeindrucken, doch Tyrande fühlte sich nicht zu Illidan hingezogen. Lord Xavius, der Berater von Königin Azshara, sah in Tyrande eine Schlüsselfigur zu den zwei mächtigen Zwillingsbrüdern Malfurion und Illidan. Er flüsterte Illidan ein, dass Tyrande Malfurion lieben würde und nicht ihn. So kam es, dass Illidan Tyrande vor die Wahl stellte und sie sich zwischen ihnen entscheiden müsse. Tyrande war hin und her gerissen, konnte sich jedoch nicht für Illidan entscheiden. Gekränkt zog sich Illidan zurück und desertierte zu Königin Azshara.

Als Xavius Tyrande mit einigen Satyren entführte, um Malfurions Kampfgeist ebenfalls zu brechen, wurde er von Malfurion getötet. Doch da Tyrande verschwunden war, entfernte sich auch Malfurion von den Truppen, um seine Geliebte zu retten. In Tyrandes Abwesenheit wurde erst Marinda zur neuen Hohepriesterin ernannt und anschließend Maiev. Malfurion rettete während der finalen Schlacht vor Zin-Azshari Tyrande mithilfe von Dath'remar Sonnenwanderer und konnte sie befreien. Sie wurden jedoch mit Königin Azshara konfrontiert. Azshara verletzte Tyrande und in seinem Zorn zerstörte Malfurion das Portal, durch welches Sargeras beschworen werden sollte. Das Portal und, weil es mit dem Brunnen der Ewigkeit verbunden war, auch der Brunnen der Ewigkeit implodierten und spalteten den Kontinent Kalimdor. Der Krieg der Urtume wurde damit beendet.

Die lange Wacht

Nach der großen Teilung kehrten die verbliebenen Nachtelfen zurück zum Berg Hyjal, wo Illidan einen neuen Brunnen der Ewigkeit erschaffen hatte. Malfurion sperrte mit Cenarius Hilfe Illidan für seine Taten unter die Erde in ein Gefängnis ein, wo er den Rest seines unsterblichen Lebens verbringen sollte. Maiev Schattensang übergab den Titel der Hohepriesterin wieder an Tyrande und erklärte sich bereit, Illidans Gefängnis auf Ewig zu bewachen. Tyrande, nun die neue Anführerin der Nachtelfen, hielt den Brunnen der Ewigkeit mit Malfurion streng bewacht. Auch die Hochgeborenen unter Dath'remar und Jarod Schattensang willigten ein, den Brunnen nicht anzurühren, da die Teilung noch immer in ihren Köpfen war.

Alexstrasza, Ysera und Nozdormu kamen bald darauf hin zum Berg Hyjal, um den Nachtelfen für ihren Kampf gegen die Brennende Legion zu entschädigen, da sie die meisten Opfer zu beklagen hatten. Sie pflanzten ein Samenkorn des Urbaumes G'Hanir in Illidans Brunnen und segneten es mit ihren Gaben. Alexstrasza segnete es mit Leben, sodass es schnell wachsen solle und die Nachtelfen auf ewig fruchtbar bleiben würden. Nozdormu segnete das Samenkorn, sodass die Nachtelfen immun gegen Seuchen und Krankheiten waren und in ewiger Jugend leben würden. Ysera segnete das Samenkorn schließlich mit ihrer Magie und band es an den Smaragdgrünen Traum. Durch Yseras Gabe waren die Druiden der Nachtelfen an den Smaragdgrünen Traum gebunden.

Jahrhunderte später nach dem Auszug der Hochgeborenen und dem Sturm über Eschental kam für die Druiden und auch Malfurion die Zeit, sich zu verabschieden und den Smaragdgrünen Traum zu träumen. Tyrande flehte Malfurion an, nicht zu gehen, doch Malfurion versicherte ihr, dass der Bund zwischen ihnen ewig währen sollte. Schließlich entschliefen Malfurion und die anderen Druiden und ließen Tyrande und viele andere Nachtelfen alleine zurück. Tyrande formierte die Schildwache neu und machte sich zusammen mit Cenarius für die lange Wacht bereit. Sie würden ausharren und die Druiden wecken, wenn die Brennende Legion erneut angreifen sollte. Diese Wacht dauerte fast neuntausend Jahre an.

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