Weroth Qui´Ra
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| Dieser Artikel basiert auf dem Lore des Kult der Verdammten.
Er befasst sich mit einem Charakter des Kult der Verdammten!! |
Weroth Qui´Ra ist eine im bewaffneten und unbewaffneten Nahkampf ausgebildete Schattenkämpferin. Zu Lebzeiten waren sie und ihre Familie in Andorhal beheimatet, jedoch wurden sie Opfer der Seuche. Vom Willen des Lichkönig befreit, arbeitete sie als Kopfgeldjägerin im Auftrag der Fürstin Sylvanas Windläufer. Nach einer persönlichen Niederlage verstärkte sich ihre Abneigung und ihr Hass auf Sylvanas. Nach einer Zeit der Dunkelheit, Trauer und des Suchens hörte sie zum ersten Mal vom Kult der Schatten. Mit dem Kult der Schatten wollte sie Rache üben, wurde jedoch durch einen Verrat dazu gezwungen unter zu tauchen.
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| Titel: | Schattenkämpferin |
| Geschlecht: | Weiblich |
| Volk: | Verlassene |
| Zugehörigkeit: | Kult der Schatten |
| Beruf: | Lederverarbeiterin |
| Aufenthaltsort: | Der alte Kontinent Lordaeron |
| Status: | Verschwunden |
| Verwandt: | Keine lebenden Verwandten |
Inhaltsverzeichnis |
Zur Person
Erscheinungsbild
Weroth ist relativ klein und hat eine schmale Statur. Ihre kurzen Haare sind dunkel, jedoch von einigen grauen Strähnen durchzogen. Das Gesicht ist besonders von der Seuche gezeichnet. Ihre Augen sind schwarz und es gibt nur wenig Leben in ihnen. An ihrem Unterkiefer ist die Haut abgefault und man sieht den blanken Knochen ähnlich weiß schimmern wie die Zähne. Ihr Gesicht haben bisher allerdings nicht viele Leute zu sehen bekommen, da sie sich meistens hinter einem Tuch verbirgt, oder eine Kapuze tief ins Gesicht gezogen hat. Das Tuch und die Kapuze sind dunkel, genau wie der Rest ihrer Kleidung. Wenn sie auf Reisen ist oder nicht mit Kämpfen rechnet trägt sie weite Kleider und Roben, wenn es sein muss legt sie jedoch ihre Rüstung an. Ihre Waffen hat sie immer bei sich, dabei ist ihr egal, ob sie die Roben oder ihre Rüstung trägt.
Charakter
Weroth ist unscheinbar und fällt nicht auf. Sie spricht nicht viel und verschließt sich vor Fremden. Fast niemand kennt ihre Geheimnisse, das macht sie teilweise interessant, aber von den Meisten wird sie als Außenseiterin ohne Selbstvertrauen betrachtet. Freunde kennen sie jedoch als freundliches und frohes Wesen, das geprägt wurde durch eine religiöse Erziehung und schicksalhafte Begegnungen mit dem Tot. Aufgrund dieser Erziehung und Lehren sowie dem häufigen Umgang mit dem Tot hat sie einen ausgeprägten Glauben und ist immer ehrfürchtig wenn es um das Wunder des Lebens geht. Sie betet so gut wie jeden Tag und bittet häufig um Erbarmen für ihren Geist und die Geister ihrer Gegner. Sie verbringt viel Zeit in Gedanken und sinniert über den Sinn von "Allem", wie sie es nennt. Wenn die Gelegenheit es erfordert kann sie jedoch gut und wortgewannt ihre Meinung vertreten und andere argumentativ überzeugen. Sie ist allerdings auch gerne dazu bereit sich von anderen überzeugen zu lassen, wenn es ihr sinnvoll erscheint.
Geschichte
Leben und Sterben
Als junges Mädchen lebte Weroth mit ihrer kleineren Schwester Siô Qui'Ra, ihrer Mutter und ihrem Vater in Andorhal. Der Vater der beiden Mädchen war ein einflussreicher Mann, kein Adliger und kein politisch Mächtiger, aber er hatte sich den Respekt der Leute verdient und sie gaben viel auf seine Worte. Hauptsächlich lag das daran, dass er einer der Bauern war, die die Felder in der Nähe von Andorhal beackerten und so für das Wohl der übrigen Stadbevölkerung sorge trug. Weroth´s Mutter war eine einfache Hausfrau. Sie sorgte gut für die beiden Kinder und brachte ihnen das Nötige für ein Leben in der Stadt bei. Weroth und Sio jedoch wollten nicht in der Stadt bleiben, sie liebten es über die Felder zu tollen und spielten verstecken in den dichten Wäldern um Andorhal. Schon damals offenbarte sich Weroth´s Fähigkeit sich in den Schatten zu verstecken und zu tarnen. Natürlich war diese Fähigkeit nur ein Talent das sich ohne Förderung nicht drastisch verbesserte. So wuchsen die Mädchen auf, wurden älter und reifer. Als Weroth gerade 20 Jahre alt war (Sio war zu diesem Zeitpunkt 17) und darüber nachdachte zu heiraten und ein eigenes Haus zu errichten kam der Krieg und mit ihm kam Arthas. Wie jeden Abend saß die Familie am Tisch und Sio sprach wie üblich das Dankgebet. Sio glaubte an das Licht und Gerechtigkeit, Weroth hatte damit nie etwas anfangen können. Es interessierte sie schlicht nicht. An jenem Abend drangen Arthas´ Männer gewaltsam in Andorhal ein und trieben dort ihr Unwesen. Angeblich waren er und sein Heer auf dem Weg nach Norden, richtung Silbermond. Die gesamte Familie, so wie der Rest der Stadt, wurde getötet.
Der Untot
Die Unbekannte
Nach ihrem Erwachen streifte Weroth eine lange Zeit durch die Ländereien der Untoten, erledigte Botengänge in Tirisfal und im Silberwald, half den Bauern von Tarrens Mühle oder kämpfte mit den Streitkräften der Verlassenen im Arathihochland gegen die Menschen. Bis Weroth irgendwann nach Unterstadt geschickt wurde. In Unterstadt lernte sie Gregory Charles kennen. Er erahnte ihr Talent und lehrte sie im Umgang mit Waffen und im Kampf. Weroth machte sich verhältnismäßig gut in ihrer Ausbildung und war bald gut genug um als Kopfgeldjägerin zu arbeiten. Sie tötete für die Obrigkeit, für den Adel, aber hauptsächlich für die Fürstin Sylvanas und für Gold. Anfangs war sie der Fürstin nie aufgefallen und bekam ihre Aufträge von Gregory Charles, doch mit der Zeit stieg sie im Ansehen der Fürstin. Eines Tages sollte sie einen Kurier erledigen der auf dem Weg zur Zuflucht im Arathihochland unterwegs war und wichtige Dokumente bei sich trug. Hinter dem Thandolübergang lauerte Weroth ihm auf. Der Kampf dauerte eine Weile, der Kurier entpuppte sich als gar nichtmal schlechter Streiter, dabei wurden die beiden Kämpfer in ein nahegelgenes Wäldchen abgeschlagen. Weroth bemerkte wie sich die Wunden, die sie dem Kurier zufügte, noch während des Kampfes wieder heilten, von dieser heiligen Kraft abgelenkt und entsetzt das sowas ging versuchte sie die Quelle der Heilung zu entdecken. Der Kurier nutzte die unkonzentriertheit seiner Gegnerin und floh. Weroth hatte keine Lust den Kurier zu verfolgen und entschloss sich den Heiler zu töten wenn sie ihn fand. Hinter einem Baum hatte sich eine Priesterin versteckt, Weroth fand sie relativ schnell. Die Priesterin war untot, genau wie Weroth. Weroth war enttäuscht davon das jemand wie sie einen Feind am Leben halten wollte, doch bei genauerer Betrachtung wurde sie immer überraschter. Sie kannte die Untote die ihr gegenüber stand und sie spitzbübisch anlächelte: Ihre Schwester Sio.
Die Zwei
Weroth und Sio hatten viel Spaß zusammen, Sio erklärte Weroth vieles vom heiligen Licht, den Schatten und dem ganzen priesterlichen Glauben. Weroth zeigte Sio im Gegenzug wie man kämpft, wie sie ihr Gold verdiente. Sio fand es nie gut aber die Beiden zogen zusammen durch die Lande und töteten weiter. Zusammen waren sie besser als Weroth alleine, sie stiegen weiter im Ansehen der Fürstin. Diese schickte sie im dafür auf immer gefährlichere Missionen, versprach ihnen aber politischen Schutz.
Der Verlust
Sylvanas erteilte Weroth und Sio einen Auftrag im Arathihochland, ein einfacher, kleiner Auftrag. Doch der Feind bekam Wind von Sylvanas plänen und schickte ein paar Ritter um die Kopfgeldjägerinnen zu töten. Nachdem sie den Auftrag erfüllt hatten, wurden sie in einen Hinterhalt der Allianz gelockt. Im Kampfgetümmel sah Weroth noch wie Sio von den Streitern der Allianz niedergeworfen wurde, konnte aber nicht eingreifen und verlor sie aus den Augen. Weroth erkannte eine Möglichkeit und versuchte ihr eigenes Leben zu retten, entkam und floh nach Unterstadt. Sio´s Leiche wurde nie gefunden.
Auszug aus dem Abschiedsdialog
Im Nachfolgenden steht "S" für Sylvanas und "W" für Weroth
W: Wir haben unseren Auftrag erfüllt, doch gab es Verluste in unseren Reihen, eine fähige Priesterin ist wahrscheinlich gefallen.
S: Gut, hauptsache der Auftrag wurde erfüllt. Habt Ihr die Leiche? Dann begrabt sie wo Euch beliebt, wir brauchen sie nicht, unsere Apothekarien sind ausgelastet. Zu Eurem nächsten Auftrag...
W: Einen Moment, meine Schwester ist gefallen, Ihr hattet uns Schutz versprochen, wo waren die tapferen Streiter der Verlassenen, als wir in einen Hinterhalt gelockt wurden? Sind alle Eure versprechen von solcher Leere?
S: IHR wagt es? ICH bin die Fürstin der Verlassenen und Ihr lediglich eine Mörderin, jemand der für genug Gold auch die eigenen Leute töten würde. Euresgleichen gibt es zu hunderten, das ist das Leben meiner Soldaten nicht wert.
W: Dann soll es so sein, ich jedenfalls werde keinen Eurer Aufträge mehr annehmen, ich werde einen Weg finden weiterzumachen und für die Gerechtigkeit kämpfen!
S: Als ob Ich Angst vor Euch haben müsste *lacht*
Der Kult der Schatten
Weroth trauerte eine Weile, doch ihre Schwester war für sie endgültig tot, es lohnte sich für Weroth nicht sich zu verkriechen. Sie hatte Rache geschworen, Sylvanas trug in ihrer überheblichkeit die Schuld am Tot ihrer Schwester, dafür musste sie büßen. Auf der Suche nach Rache hörte sie zum ersten Mal von dem Kult der Schatten, und davon das dieser Kult Sylvanas stürzen wollte. Weroth wusste das sie alleine keine Möglichkeit hatte Sylvanas zu töten, doch der Kult der Schatten schien potenzial zu haben. In einer Phase der Trauer- und Rachegelüste kam diese Vereinigung ihr gerade gelegen, endlich wollten die Verlasenen etwas unternehmen, so schien es.
Das Ende?
Weroth hat seit ihrem Beitritt im Kult der Schatten ihre Kampftechniken weiter verbessert, sie war schon gut, aber es gibt schließlich immer jemanden der besser ist. Sie hat bei Schattenpredigten mitgewirkt, gegen Lordaerons Vierzehntes gekämpft, Pakte mitgegründet und war dabei als die Paktfreunde zu Feinden wurden. Mittlerweile jedoch erinnert sie sich an das Erbe ihrer Schwester, den Glauben den sie vertreten hat und was sie einander gelehrt haben. Weroth fragt sich ob alles so wie es ist, gut gelaufen ist oder ob es nicht übertrieben war, einfach so dem Widerstand beizutreten. Lange Zeit grübelte sie über diesen Konflikt den sie mit sich selbst ausfocht, allerdings kam sie nie zu einem Ergebnis. Durch einen Verrat wurde sie von Lordaerons Vierzehntem Infanteriebatallion zusammen mit den obersten Mitgliedern des Kult der Schatten aufgegriffen und in die Kerker von Unterstadt gesperrt. Während dem Weg zu ihrer öffentlichen Hinrichtung begann sie einen Streit mit Sagosh Maladan, woraufhin er sie in die Obhut der umstehenden Monstrositäten übergab um sich später selbst um sie zu kümmern. Monstrositäten sind aber nur Monstrositäten, mit einer einfachen List konnte Weroth entkommen, sie wurde allerdings offiziell für tot erklärt. Es gibt Gerüchte das sie den Zielen des Kult der Schatten immernoch dient und diese jetzt unter dem Namen Orren Alasch weiterverfolgt.

