Zin Kaldori
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Die Zin Kaldori waren ein Militärbündnis zwischen den konservativen Nachtelfengemeinschaften den Ishura tal Shano, Shaeldyn Sol und Night Falcon Clan. Das Bündnis stand repräsentativ für die Unabhängig-Konservative Nachtelfenkonservative Nachtelfenbewegung und hat im Eschental Krieg gegen die Horde geführt. Nach der Schlacht am Schutzwall wurde das Bündnis zerschlagen.
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| Anführer: | Cirdian Silverbreeze, Linjatra Schattenlied |
| Sekundäre Anführer: | Alassea Nachtfalke, Rebiros Schattenlied, Aryna Adaneth |
| Zugehörigkeit: | Unabhängig-Konservative Nachtelfen |
| Sitz: | Eschental |
| Mitgliederrassen: | |
| Verbündet: | Bladesong |
| Verfeindet: | Kriegsbund der lebenden Horde, Orden der Kirin Tor, Mondhammerbündnis, Tor'krenklan, Kult der Schatten, Waldamazonen |
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Gründung und erste Erfolge
Die recht junge Gemeinschaft der Ishura tal Shano schloss sich aus Protest gegen die Mandalas anu Al'Shar, welche damals die Gesellschaft der Nachtelfen bestimmten, mit den Shaeldyn Sol und dem Night Falcon Clan zu einem Militärbündnis zusammen. Dieses Militärbündnis nannten sie Zin Kaldori. Cirdian Silverbreeze, Rebiros Schattenlied und Alassea Nachtfalke, die Anführer der jeweiligen Bündnisgemeinschaften, trafen sich mit ihren Truppen bei Maestras Posten. Dort besiegelten sie ihr Bündnis und zogen sogleich in den Kampf gegen die Horde.
Unmittelbar nach der Gründung zog das neue Militärbündnis geschlossen zum Zoram'gar Außenposten der Horde und brannte diesen nieder. In folge dieses Angriffs teilten sich die Truppen auf und säuberten das Eschental von jeglichen Streitern der Horde, welche sie antrafen. Die Ishura tal Shano zogen weiter bis zum Rajenbaum Außenposten, die Shaeldyn Sol und der Night Falcon Clan hin zum Silberschwingen Außenposten. Bis zu den Falfarren säuberten die Zin Kaldori das Eschental und deklarierten den westlichen Teil als Gebiet der Nachtelfen, wärend das östliche Gebiet der Wald der Horde war. Man zog nicht weiter, aus Vorsicht gegenüber der Streitmacht der Horde. Man konnte nie wissen, wie die Horde auf eine gesamte Invasion reagiert hätte. Mit Stolz verkündeten die Zin Kaldori ihren Sieg im ganzen Volk der Nachtelfen. Die neuen Gebiete, welche entstanden waren, nannten sich West-Eschental und Ost-Eschental.
In den nächsten Wochen verteidigten die Zin Kaldori verbittert die Falfarren gegen die Horde. Nur selten schaffte es ein Ork den Fluss lebend zu überschreiten und noch seltener kehrte er wieder sicher auf der anderen Seite zurück. Cirdian gab den strikten Befehl, die Horde nicht anzugreifen, sondern nur zu verteidigen. Es dauerte nicht lange, bis der Greifenpakt sich versuchte, ein Bündnis mit den Zin Kaldori zu vereinbaren. Doch die stolzen Zin Kaldori lehnten es ab, sich mit dem Greifenpakt zu verbünden. Eines Tages verübte ein untoter Schurke einige Attentate auf Schildwachen in Auberdine, bis die Zin Kaldori ihn in die Flucht schlugen. Die Verwirrung war groß: Woher kam dieser Schurke? Das Eschental war bewacht, also konnte er nur aus Menethil gekommen sein. Voller Zorn schrieb Cirdian einen Brief an die Allianz und forderte, dass entweder die Schiffverbindungen zwischen Auberdine und Menethil abgebrochen würden oder aber die Hafenstadt besser bewacht werden sollte. Beide Forderungen lehnte die Allianz ab und Zordicus Zalandar vom Orden der Kirin Tor verlachte die Nachtelfen. Unter Cirdian Silverbreeze verließen die Ishura tal Shano und der Night Falcon Clan die Allianz und zusammen mit den Shaeldyn Sol verfügten sie, dass West-Eschental ab sofort zum Hoheitsgebiet der unabhängig-konservativen Nachtelfen gehörte und nicht mehr länger zur Allianz. Infolge der nächsten Wochen entbrannte ein heftiger Streit zwischen Kirin Tor und Zin Kaldori, welche sogar in Gewaltaktionen ausarteten. Die Zin Kaldori wurden im Volk der Nachtelfen verschieden gesehen. Einerseits sah man sie als die Retter der Nachtelfen, welche endlich wieder die alten Werte hochhielten, andererseits hielt man sie für Kriegstreiber, welche garantiert den Untergang des Volkes besiegeln werden. Die Waldamazonen beispielsweise waren bekennende Feinde der Zin Kaldori. Sie stellten sich öffentlich gegen sie und versuchten ihren Ruf mit öffentlichen Reden zu schaden. Die Zin Kaldori allerdings kümmerten die Waldamazonen wenig. Infolge der Abspaltung von der Allianz verbündete sich die Familie Bladesong unter Aelion Bladesong mit den Zin Kaldori. Sie sicherten sich gegenseitig Verstärkung zu.
Schlacht am Schutzwall
Siehe hierzu auch den Hauptartikel zur Schlacht am Schutzwall
Die Spannung zwischen den Fronten in Ost- und West-Eschental wurde immer größer. Als eines Tages der Tor'krenklan, ein Bündnismitglied des Kriegsbund der lebenden Horde, versehentlich die Grenzen überschritt, wurden sie von den Zin Kaldori aufgespürt und wieder vertrieben. Daraufhin forderte der Torkrenklan Verstärkung an und kehrte mit dem Kriegstrupp Trollwut und dem Grol'domklan zurück, welche Astranaar überfielen. Mithilfe der Verstärkung der Shaeldyn Sol konnten sie zwar zurück geschlagen werden, doch nun war das Fass übergelaufen. Es würde eine Schlacht geben. Der Kriegsbund der lebenden Horde begann, Truppen zu rekrutieren. Die Zin Kaldori zogen alle ihre Truppen zusammen und ließen mittels Aushängen sogar Propaganda in den Städten der Allianz betreiben, um von dort freie Nachtelfen für ihr Heer anzuwerben. Bei der Heeresschau der Zin Kaldori erschienen neben den freien Nachtelfen auch die Waldamazonen, die Mandalas anu Al'Shar und der Amboss. Die Waldamazonen begannen von neuem mit Reden die freien Nachtelfen davon zu überzeugen, dass Krieg nicht der richtige Weg sei, welches erheblichen Einfluss auf die Truppenzahl der Zin Kaldori hatte. Der Amboss bot zwar seine Hilfe an, doch er weigerte sich auf Anfragen der Zin Kaldori hin die Magier und Hexenmeister aus ihren Reihen zu entfernen. Aus diesem Grund lehnten die Zin Kaldori die Unterstützung des Amboss ab. So kam es, dass der Amboss, die Mandalas anu Al'Shar und die Waldamazonen ihr eigenes Heer zusammenstellten, welches unter dem Namen Mondhammerbündnis ebenfalls in die Schlacht zog. Die lebende Horde war beiden Heeren zahlenmäßig weit überlegen und so kam es, dass die Zin Kaldori der geballten Macht der Horde nichts entgegen zu setzen hatten. Linjatra Schattenlied übernahm die Führung und ermöglichte so Cirdian Silverbreeze die Flucht nach Auberdine. Bei dieser Flucht ließ Aryna Adaneth ihr Leben, um Cirdian Zeit zu verschaffen. Viele Streiter der Zin Kaldori, aber auch viele Nachtelfen, welche in Eschental lebten, verloren infolge dieser Schlacht ihr Leben. Die Zin Kaldori wurden somit zerschlagen.
Kriegsschuld
Cirdian Silverbreeze wurde kurz daraufhin in den Mondtempel gerufen. Tyrande Wisperwind, Hohepriesterin der Elune, entmachtete Cirdian von allen befehlshabenden Positionen und löste die Ishura tal Shano auf. Kurz darauf löste sich der Night Falcon Clan ebenfalls auf. Cirdian ging ins Exil und die Shaeldyn Sol waren zu geschwächt, um das Erbe der Zin Kaldori fort zu tragen. Für viele gilt hier die Ära der Zin Kaldori als beendet, obwohl faktisch gesehen das Bündnis nie aufgelöst worden ist. Viele Streiter der Zin Kaldori sind zwar gefallen, doch es haben genug überlebt, um das Erbe eines Tages vielleicht fort zu führen.
Die Konservative Bewegung
Siehe hierzu auch: Unabhängig-Konservative Nachtelfen
Die Ishura tal Shano gründeten mit den Zin Kaldori die nachtelfisch-konservative Bewegung auf Kalimdor, welche sich losgelöst von den Autoritäten um den alten Ruhm der Nachtelfen bemühte. Hierzu gehörte die alte Mentalität der Nachtelfen von sich als das auserwählte Volk von der Mondgöttin Elune und auch um die militärische Macht der Nachtelfen. Aktionen der konservativen Bewegung waren beispielsweise das Aufleben alter Feste, traditionelle Mondpredigten, Behauptung gegenüber Allianz und Horde und natürlich der Krieg im Eschental.
Nach der verlorenen Schlacht am Schutzwall und dem Exil des Bewahrers Cirdian Silverbreeze zerbrach die nachtelfisch-konservative Bewegung, nachdem sie kurz zuvor ihren Zenit erreicht hatte. Selbst als die Ishura tal Shano neu gegründet worden sind, lebte die konservative Bewegung nicht mehr in dem Maße auf, wie es zur Zeit der Zin Kaldori gewesen war. Für viele gelten die Ishura tal Shano noch immer als Vertreter der Konservativen.
Wappen
Das Wappen der Zin Kaldori war ein dunkelblau umrahmtes Schild mit hellblauer Grundfläche. Das Wappen selber bestand aus einer violetten Eule, welche auf einer Gleve saß. Dieses Wappen ist nach dem Fall der Zin Kaldori kaum noch anzutreffen. Der Dolch des Cirdian Silverbreeze hatte in seinen Griff das Wappen der Zin Kaldori eingraviert gehabt. Das Wappen erschien später als Siegel auf dem offenen Brief an die Horde von Cirdian Silverbreeze.
Schlachtruf
Der Name der Zin Kaldori wurde auch weitesgehend als Schlachtruf derselbigen verwendet. Bei Angriffen auf die Streitmacht der Horde rief man ihn aus voller Kehle, sodass die Feinde den Namen zu fürchten wussten. Der berühmte Spruch, welcher oft einher mit den Zin Kaldori geht, leitet sich hieraus ab: "Zin Kaldori, so soll es aus den Wald schallen!" Von den ehemaligen Anhängern der Zin Kaldori wurde der Schlachtruf teilweise als Gruß oder Verabrschiedung benutzt.
Mitglieder der Zin Kaldori
Ishura tal Shano
Cirdian Silverbreeze †
Aryna Adaneth †
Velvêt Shadowmoon
Nelyar Sternenstaub
Manduin Dawnstrider
Eldarur Unilmar †
Arethloriel Sazarath †
Meadhros Nightrunner †
Tawarien Nimmerlied †
Lindariél Greenleaf
Shaeldyn Sol
Rebiros Schattenlied †
Linjatra Schattenlied †
Felica Schattenlied †
Galoreon †
Alesandrija Sternenlicht †
Varjo i'Tindome †
Joslina †
Shivalah Firios


